weather-image
31°

Designerin Maria Kaluza startet mit neuem Konzept / Stimme inspiriert zu Kreationen – auch am Telefon

Wie aus Fundstücken und Schwingungen Schmuck wird

Osterwald (sto). Ihre Schmuckunikate aus Gold, Feingold oder Silber verbindet Maria Kaluza mit Edelsteinen, Antiquitäten und Fundstücken aus der Natur. Das können auch Steine sein, die sie bei einem Strandspaziergang findet oder aus dem Wasser eines kristallklaren Sees fischt. Arbeiten, in die sie ihre eigenen „Findlinge“ eingefügt hat, sind ihr besonders ans Herz gewachsen. „Es fällt mir schwer, mich von ihnen zu trennen“, so die Schmuckdesignerin. In jedem Fundstück seien persönliche Erinnerungen verborgen. Auch Erinnerungen an schöne Urlaubserlebnisse. Wie sie beispielsweise ein kleiner Granitstein hervorrufe, den sie zufällig im Schwarzwald am Ufer des Glaswaldsees gefunden habe. Mit Rohdiamanten zu einer Symbiose vereint, bildet er das Herzstück einer Kette, der Maria Kaluza den Titel „Wie im Himmel, so auf der Erde“ gegeben hat. Auch wenn es vermutlich nicht jeder nachvollziehen kann – Steine, ob Fundstücke oder Edelsteine, stecken für die ausgebildete Schamanin voller Leben. „Sie geben Kraft und Energie“, so MAKA. Beides möchte sie mit ihrem Schmuck durch Zeichen und Symbole sicht- und tragbar machen. Er soll die Seele und die Freude an der Fülle und Schönheit des Lebens stärken. Viele ihrer Schmuckarbeiten entstehen außerdem nach Gedichten. So hat sie ihre kürzlich eröffnete Ausstellung unter das Motto „Stufen“ gestellt. Zeilen aus dem gleichnamigen Gedicht von Hermann Hesse wie „Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“ oder „Herz, nimm Abschied und gesunde“ haben beispielsweise den Impuls gegeben für zwei Ketten, die in der bis zum 21. Dezember laufenden Ausstellung in der Lilienstraße 14 zu sehen sind. Impulse für ihre Arbeit findet Kaluza darüber hinaus auch in Gesprächen mit Leuten, die zu ihr kommen, um sich von ihr ein Schmuckstück fertigen zu lassen – individuell abgestimmt auf deren Persönlichkeit. In dem Gespräch lässt sich die Künstlerin inspirieren von der Stimme des Besuchers. „Jede Stimme hat ihre eigenen Schwingungen“, betont MAKA. Im Dialog skizziert sie diese Schwingungen auf ein Blatt Papier. Sie sind sozusagen der „Entwurf“ für die Zeichen und Symbole der Schmuckstücke. Das funktioniere auch telefonisch. „Es ist egal, was die Leute mir erzählen. Hauptsache, ich höre ihre Stimme“, erklärt Maria Kaluza, die häufig für „Telefonkunden“ Schmuckstücke entwirft. Mit dem neuen Konzept ihrer Ausstellung, nur noch eigene Arbeiten auszustellen, möchte sich MAKA mehr Zeit nehmen für ihre Besucher. „Der Auftakt war positiv“, bilanzierte die Schmuckkünstlerin am Ende der Ausstellungseröffnung.

veröffentlicht am 14.11.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 00:41 Uhr

270_008_5972384_lkcs102_1411.jpg


Copyright © Deister- und Weserzeitung 2019
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Weiterführende Artikel
    Anzeige

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt
    X
    Herzlichen Glückwunsch, Ihr Adblocker funktioniert!

    Wir verstehen, dass Sie nicht hier sind, um Werbung zu sehen.
    Aber Werbe- und Aboeinnahmen sind wichtig für unsere journalistische Arbeit.


    Unterstützen Sie unseren Qualitäts-Journalismus, indem Sie Ihren Adblocker deaktivieren
    oder sich mit einem gültigem Digital-Abo anmelden.

    Sie haben ein Digital-Abo? Hier anmelden!

    Noch kein Digital-Abo?