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Gemeinde Coppenbrügge will Vereine an den Reinigungskosten in den Hallen beteiligen

Werden Sportler künftig zur Kasse gebeten?

Coppenbrügge (ist). Schmutz von der Schuhsohle ins Wohnzimmer getragen, kostet Hausmann oder -frau den gelegentlichen oder turnusmäßigen Griff zu Besen und Schrubber. Die Reinigung öffentlicher Räumlichkeiten wie Dorfgemeinschaftshäuser und Sporthallen im Flecken kosten den kommunalen Haushalt und damit alle Bürger jährlich Tausende von Euro. „Insbesondere in den Monaten Januar bis März erreicht der notwendige finanzielle Aufwand für Putzarbeiten nach Punktspielen am Wochenende, bei denen auch Verköstigung angeboten und finanzielle Einnahmen erzielt werden, witterungsbedingt Höchstwerte“, stellt Bürgermeister Hans-Ulrich Peschka fest. Rund 2800 Euro werden pro Jahr aus der Haushaltskasse als Zuschuss an die Dorfgemeinschaften für die Nutzung der kommunalen Räumlichkeiten gezahlt. Ein Betrag, an dem eingespart werden könne, sind sich die Ratsmitglieder einig.

veröffentlicht am 04.04.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 13:21 Uhr

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Die Verwaltung wird mit der Bildung einer Arbeitsgruppe beauftragt, die Möglichkeiten und Regelungen ausloten soll, inwieweit Vereine, einschließlich der Sportvereine, grundsätzlich und im Einzelfall an den Kosten der Reinigung von Dorfgemeinschaftshäusern und Sporthallen beteiligt werden können. „Haushaltskonsolidierung fängt im Kleinen an“, so Peschka. Nach dem Ratsbeschluss könne die Arbeitsgruppe nunmehr eingesetzt werden. Teilnehmerkreis, mögliche Kosteneinsparung und Arbeitsbeginn stehen noch nicht fest. Selbstverständlich werde die Verwaltung zeitnah auch auf die Vereine zugehen und um Mitarbeit im Arbeitskreis bitten, damit Einsparungen noch in diesem Jahr die Haushaltskasse entlasten könnten.



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