weather-image
16°

Heute ist „Welt-Schlaganfall-Tag“ / Professor Evers aus dem Klinikum Lindenbrunn rät zur Vorsorge

Wenn jede Minute zählt

Coppenbrügge. Wer sich ungesund ernährt, selbst die kleinsten Strecken mit dem Auto zurücklegt, einen hohen Blutdruck und Stress im Beruf hat, dazu auf das Rauchen nicht verzichten kann und womöglich noch übergewichtig ist, sollte schnellstmöglich seine Lebensgewohnheiten ändern. Denn: „All das sind Risikofaktoren, die die Entstehung eines Schlaganfalls begünstigen können“, betont Professor Stefan Evers, einer der beiden Chefärzte des Krankenhauses Lindenbrunn, das unter anderem auf Reha-Maßnahmen nach einem Schlaganfall spezialisiert ist.

veröffentlicht am 28.10.2014 um 20:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 03:21 Uhr

270_008_7529934_lkcs102_2910_2_.jpg
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Prävention und Aufklärung seien zur Vermeidung und zur Früherkennung eines Schlaganfalls sehr wichtig. Als Regionalbeauftragter der Stiftung „Deutsche Schlaganfall-Hilfe“ möchte der Facharzt für Neurologie den heutigen „Welt-Schlaganfall-Tag“ zum Anlass nehmen, auf die Bedeutsamkeit der Vorsorge von Schlaganfällen hinzuweisen.

Nahezu 270 000 Bundesbürger erleiden jährlich einen Schlaganfall. Schlaganfälle können bei den Betroffenen zu langwierigen oder dauerhaften Einschränkungen und Behinderungen führen. Sie sind auch die dritthäufigste Todesursache in Deutschland. „Die Schlaganfall-Häufigkeit steigt mit zunehmendem Lebensalter“, sagt Evers. Aber auch junge Menschen und sogar Kinder können betroffen sein. Gründe dafür seien unter anderem die oben genannten Risikofaktoren sowie Fettstoffwechselstörungen, Diabetes mellitus, Vererbung, Herzerkrankungen und Herzrhythmusstörungen. „Bei den Herzrhythmusstörungen ist es insbesondere das Vorhofflimmern, das das Schlaganfallrisiko deutlich erhöhen kann“, erläutert der Regionalbeauftragte. Prof. Evers rät zur Vorsorge. Auch wer sich kerngesund fühle, sollte sich einmal im Jahr von seinem Hausarzt durchchecken, Blutdruck messen und ein EKG erstellen lassen. Bei akuten Warnsignalen, beispielsweise einer halbseitigen Lähmung, Sprach- und Sehstörungen mit Schwindel, sollte umgehend der Notruf alarmiert werden. „Nicht zögern mit dem Anruf, denn bei einem Schlaganfall zählt jede Minute“, appelliert Prof. Evers. Mit einer gesunden Lebensweise, einer ausgewogenen Ernährung und einer regelmäßigen Schlaganfall-Vorsorge könnten etwa 70 Prozent aller Schlaganfälle vermieden werden.sto

Teil der Vorsorgeuntersuchung: Nadine Heinzel lässt von Professor Stefan Evers am Ultraschallgerät die Hirn versorgenden Arterien überprüfen.sto



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2019
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Weiterführende Artikel
    Anzeige

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt