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Künstler Peter Neff meldet sich mit neuer Schaffenskraft zurück

Wenn die Wohnung zur Galerie wird

BISPERODE. Eine Zeit lang war es still geworden um Peter Neff. Der bildende Künstler aus Bisperode hatte sich nach dem Tod seiner Frau vor zweieinhalb Jahren etwas zurückgezogen. Nun aber meldet er sich mit frischer Schaffenskraft zurück und bringt auch gleich einige Neuigkeiten mit.

veröffentlicht am 07.04.2019 um 17:38 Uhr

Peter Neff arbeitet in seinem Atelier an einem neuen Bild. Foto: sto
Stolte Christiane

Autor

Christiane Stolte Reporterin
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So hat der in Hameln geborene Künstler sein Coppenbrügger Atelier für Bilder, Skulpturen und Lichtobjekte mittlerweile aufgegeben und sich in seiner Wohnung am Ruhrkamp 3 ein neues Domizil geschaffen. Galerie und Atelier befinden sich nun bei ihm zu Hause. Nicht nur der Wohnbereich ist geschmückt mit eigenen Bildern, auch das Treppenhaus hat Neff zu einer Ausstellung dekoriert – vom Boden bis zum Keller und auch vor den Korridortüren der anderen Mieter. „Nach Terminabsprache kann die Galerie besucht werden“, betont der Künstler. In seinem neuen Atelier sollen hin und wieder auch Lesungen im kleinen Kreis stattfinden. Für Lesestoff sorgt der Autor einer Reihe bereits veröffentlichter Büchern selbst. Parallel zum Malen und Gestalten arbeitet er derzeit nämlich an einem neuen Buch. „Es wird ein satirischer Roman über das Älterwerden“, verrät der 74-Jährige. In seinen Geschichten verarbeitet er eigene Erlebnisse, Erfahrungen und Beobachtungen. Altwerden sei für ihn trotz aller Zipperlein etwas Positives, das mit Humor und Augenzwinkern am besten zu leben sei. Ein Termin für die Lesung steht noch nicht fest, da das Buch noch in Arbeit ist.

Fest hingegen steht der Termin für die nächste Kunstausstellung. Neff, der seit vielen Jahren seine Bilder und Objekte in heimischen Gefilden in etlichen Ausstellungen präsentiert hat, möchte künftig seinen Ausstellungsradius erweitern – gemeinsam mit anderen, gern auch überregionalen Künstlern. So hat er im vergangenen Jahr eine neue Kunstgruppe gegründet und in Gütersloh gemeinsam mit Marion Basse aus Bad Salzuflen eine erste Ausstellung initiiert. „Das Ziel der neuen Kunstgruppe „FREI-STIl“ ist, auch überregional gute Künstlerinnen und Künstler der unterschiedlichsten Richtungen zusammenzustellen, damit intern keine Konkurrenz untereinander entsteht“, betont Neff. Die Gruppe sei kein Verein und deshalb frei von hierarchischen Strukturen. Um ein harmonisches Miteinander zu gewährleisten, soll die Gruppe auf maximal zwölf Personen begrenzt werden. Eventuelle Mitgliedschaften in anderen Kunstvereinen seien kein Problem und können bestehen bleiben. Mit Doris Pöhler aus Zersen und Günter Lüdeking aus Coppenbrügge bereitet sich Neff derzeit auf die zweite Ausstellung der neuen Gruppe vor. Sie findet statt in der Wandelhalle Bad Eilsen und wird eröffnet am 25. April, 19 Uhr. Sie endet am 16. Juni.

Neff ist Mitglied der Kestnergesellschaft Hannover, der Kunstetage Lauenau und der Bibliotheksgesellschaft Hameln. Details sind auf seiner Homepage unter der Adresse neff-art.de zu finden.

n seiner neuen Galerie hat Peter Neff seine Wohnung und das Treppenhaus mit seinen Bildern geschmückt. Foto: sto


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