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Wenn die Müllabfuhr den Abfall nicht will

Levedagsen/Hameln (ist). Seit drei Monaten verhindert die Bürokratie, dass vor dem Haus Am Bahnhof 2 der Sperrmüll abgeholt wird. Der Vorbesitzer hat nun Sorgenm vor einem Bußgeld, denn der Abtransport war Teil des Verkaufsvertrages.

veröffentlicht am 21.09.2012 um 16:11 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 02:21 Uhr

„Ich fasse hier nichts mehr an!“, Wustrack (re.) mit den Sachbearbeitern des Landkreises, Dunemann (li.) und Wojakowski (mi.), beim Ortstermin.
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Nein, er sei kein von Natur aus ungeduldiger Mensch, meint Norbert Wustrack. Wenn aber der Sommer ins Land, der Herbst schon an den Start gehe, und der Sperrmüllhaufen vor dem Haus über drei Monate nach Anmeldung immer noch auf Abtransport durch die Kreisabfallwirtschaft warte, so beschleiche ihn mit zunehmender Hartnäckigkeit der Eindruck, dass die Entsorgung zumindest verschleppt werde. 

Wustrack fürchtet nun Schadenersatzforderungen des neuen Besitzers. Er selbst ist Vorbesitzer des Objektes, das vermietet war und zum ersten August als Teil einer Insolvenzmasse verkauft wurde. Müllbeseitigung war Vertragsbestandteil. Sein Müllärger hatte bereits im Juni begonnen: Da, so Wustrack, hätten die Mieter per Postkarte Sperrmüllentsorgung beim Landkreis beantragt. „Diese Mitteilung ist angeblich nicht bei der Kreisabfallwirtschaft angekommen.“ Daraufhin habe er die Anmeldung im Juli per Mail wiederholt. Nach längerer Zeit ohne Rückmeldung sei ihm der Eingang bestätigt worden. Jedoch gebe es Gebührenrückstände, die erst ausgeglichen werden müssten. Das für die Liegenschaft zuständige Insolvenzbüro habe den gesamten nachgeforderten Betrag im August ausgeglichen, worauf die Zusage erfolgt sei, dass der Sperrmüll entsorgt werden könne. Es müsse jedoch zuvor erneut eine detaillierte Aufstellung des Sperrmülls vorgelegt werden.

Warum der Sperrmüll immer noch da ist und sogar ein Ortstermin mit der Kreisabfallwirtschaft und dem Umweltamt anberaumt wurde, lesen Sie in der Dewezet.



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