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Landberatung hat offenbar entsprechende Pläne / Standort noch offen / Bürgerbeteiligung möglich

Weitere Windkraftanlage für Salzhemmendorf?

Salzhemmendorf (gök/hen). Es tut sich was im Flecken: So ist nicht nur eine Photovoltaik-Freiflächenanlage auf dem ehemaligen Wienerberger-Gelände in Osterwald geplant (wir berichteten), offensichtlich gibt es auch Pläne für eine neue Windkraftanlage auf dem Gemeindegebiet. „Es ist schon erstaunlich, was wir hier im Bereich der erneuerbaren Energien in den letzten Jahren für eine Entwicklung erleben“, sagt Detlev Fessenbecker in Vertretung des Gemeindebürgermeisters. Das werde zwar den Haushalt nicht sanieren, aber sei grundsätzlich natürlich zu begrüßen. Die Pläne für eine weitere Windradanlage sind bislang noch nicht an die Öffentlichkeit gelangt, scheinen allerdings bereits sehr konkret zu sein.

veröffentlicht am 24.01.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 18:41 Uhr

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Vor wenigen Tagen erhielten die Ratsmitglieder, der Gemeindebürgermeister Martin Kempe, das Bauamt, die Fraktionsvorsitzenden und die Mitglieder des Bauausschusses in der Gemeinde Salzhemmendorf Post von der Landberatung, in der die Möglichkeit einer weiteren Windkraftanlage in der Gemeinde genannt wird. Einen Windpark gibt es bislang zwischen Ahrenfeld und Oldendorf.

In Betracht gezogen wird offensichtlich eine Genossenschaftsanlage, an der auch Bürger beteiligt sein könnten. Als Standort kommen große Freiflächen im Gemeindegebiet in Betracht.

„Aufgrund der Örtlichkeiten in der Gemeinde kommt als Standort für eine Windkraftanlage wahrscheinlich nur ein Standort im Zentralbereich des Fleckens im Bereich Hemmendorf/Oldendorf in Betracht. Denn eine Anlage müsste nach den gesetzlichen Bestimmungen etwa 1000 Meter von Ortschaften entfernt sein“, so Folkart Müller von der Landberatung. Müller ist auch Ortsratsmitglied in Salzhemmendorf. „Für eine Standortdiskussion ist es aber noch zu früh. Dafür muss es erst politische Beratungen geben, ob man so etwas überhaupt will und wenn ja, wo“, stellte Müller auf Anfrage klar. „In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass solche Projekte nicht funktionieren, wenn man die Beteiligten nicht gleich mitnimmt.“

Müller hat – als Vertreter der Landberatung – bereits zu einer Informationsveranstaltung in das Naturfreundehaus Lauenstein eingeladen. Dort referierte Hans-Heinrich Andresen aus Schleswig-Holstein über mögliche Umsetzungen, Idee und Aufbau eines Bürgerwindparks im Flecken Salzhemmendorf. Andresen hat in Nordfriesland bereits 25 Bürgerwindparks gebaut, von denen auch die Bürger direkt profitiert hätten. Die Diskussion um Stromerzeugung in Biogasanlagen habe in der Vergangenheit aber auch gezeigt, dass solche Anlagen teilweise sehr kontrovers gesehen werden. Die Landberatung will daher Modelle und Standorte entwickeln, die den größtmöglichen Nutzen einer solchen Investition für Bürger, Kommune und Investoren gewährleisten.

Zwischen Oldendorf und Ahrenfeld liegt auf der einen Seite die Biogasanlage, auf der anderen der Windpark. Biogasanlagen gibt es noch an weiteren Stellen im Flecken; jetzt gibt es erstmals Pläne für weitere Windkraftanlagen.Foto: gök



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