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Kreisausschuss spricht sich für Defizitausgleich und energetische Sanierung aus

Weitere Finanzspritze für Naturfreundehaus

Lauenstein (joa). Der Landkreis soll sich nun doch nicht aus der Jugendbegegnungsstätte „Naturfreundehaus Lauenstein“ zurückziehen. Der Kreisausschuss votierte in seiner jüngsten Sitzung am Dienstagnachmittag dafür, dass sich der Landkreis auch künftig finanziell an der vom Kreis und dem Tourismusverein „Die Naturfreunde“ betriebenen Einrichtung beteiligt.

veröffentlicht am 13.12.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 22:41 Uhr

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In den vergangenen 30 Jahren hatte der Landkreis Hameln-Pyrmont die mit Verlust betriebene Jugendbegegnungsstätte mit jährlichem Defizitausgleich und Investitionskostenzuschüssen unterstützt. Nicht zuletzt aus Gründen der Konsolidierung seines Haushaltes, so die Verwaltung, sollte sich der Kreis aus der weiteren Finanzierung des Naturfreundehauses zurückziehen: Nach Ablauf des Jahres 2014 solle der Naturfreundeverein Ortsgruppe Lauenstein die Führung und Gesamterantwortung des Naturfreundehauses vollständig übernehmen.

Bereits in der November-Sitzung des Jugendhilfeausschusses hatte sich – zumindest seitens der SPD – heftiger Widerstand gegen diese Pläne geregt: So nannte der Thüster SPD-Abgeordnete Manfred Roth das Ansinnen des Kreises „verantwortungslos“. Während die FDP für einen Ausstieg aus dem Naturfreundehaus plädierte, die CDU aber noch Beratungsbedarf anmeldete, war damals eine Entscheidung in den Kreisausschuss verschoben worden.

Und der sprach sich jetzt dafür aus, dem Antrag der Mehrheitsgruppe von SPD, Grünen und Piraten zu folgen. Danach erhält das Naturfreundehaus vom Landkreis ab 2013 bis auf Weiteres einen Defizitausgleich von bis zu 30 000 Euro jährlich. Außerdem wird ab 2013 ein Investitionskostenzuschuss in Höhe von jeweils 5000 Euro pro Jahr gewährt. Ohne weitere Bedingungen an den Naturfreunde-Verein fördert der Kreis die energetische Sanierung der Jugendbegegnungsstätte in Lauenstein im kommenden Jahr mit bis zu 90 000 Euro und im Jahr 2014 mit bis zu 57 000 Euro. Die Klimaschutzagentur Weserbergland wird dabei beratend zur Seite stehen.

Außerdem wird die Verwaltung beauftragt, mit dem Naturfreunde-Verein zu erörtern, wie das Naturfreundehaus künftig ausgerichtet werden kann, um kostendeckend zu arbeiten, und wer die Führung übernimmt.



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