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Salzhemmendorfs Schulausschuss spricht sich für Mitfinanzierung einer neuen Impuls-Koordinationsstelle aus

Weil Bildung eben Geld kostet

OLDENDORF. Pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Impuls gGmbH sind schon seit Jahren in der KGS Salzhemmendorf tätig. Mit den Leitungen der Grundschulen Salzhemmendorf und Oldendorf finden in Kürze Gespräche statt, um auch einen Einsatz dort zu besprechen.

veröffentlicht am 09.11.2017 um 14:29 Uhr

Foto: dpa
Joachim Zieseniß

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Joachim Zieseniß Reporter Bodenwerder zur Autorenseite
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Im Ausschuss für Bildung und Migration des Fleckens sprachen sich die Mitglieder bei ihrer Sitzung in der Schule Oldendorf jetzt einstimmig dafür aus, für die Aufstockung der Koordinatiorenstelle der pädagogischen Mitarbeiter um eine weitere Vollzeitstelle 2900 Euro in den Kreis beizusteuern.

Seit zehn Jahren werden bei der Impuls gGmbH pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Diese sind inzwischen an nahezu allen Schulen und Schulformen im Landkreis Hameln-Pyrmont tätig. Die pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben ein vielfältiges Aufgabenspektrum; das reicht von der zusätzlichen Betreuung der Schulkinder im Vor- und Nachmittagsbereich einschließlich Frühbetreuung, der Betreuung von Internetcafes, Schulcafeterien und Schulbüchereien sowie von schulischen Projekten und Arbeitsgemeinschaften bis hin zur Lernförderung im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepakets reicht.

Bisher hat der Landkreis Hameln-Pyrmont eine halbe Stelle für Leitung und Koordination des Projekts zu 100 Prozent finanziert. Mit dieser Personalressource kann jedoch der anfallende Arbeitsaufwand nicht mehr bewältigt werden. Die Einrichtung einer weiteren Vollzeitstelle ist erforderlich. Die Personalkosten für diese Stelle wurden von Impuls mit rund 60 000 Euro veranschlagt. Der Landkreis hat die Möglichkeit der Finanzierung der gesamten Stelle aus Mitteln des Bildungs- und Teilhabepakets geprüft. Das ist in Gänze aber nicht möglich. Da in erster Linie die Städte und Gemeinden von den zusätzlichen Mitarbeitern an den Schulen profitieren soll der verbleibende Anteil für die neue Koordinatoren-Stelle durch die kreisangehörigen Städte und Gemeinden co-finanziert werden.

Gleich Eingangs der Aussprache im Ausschuss kündigte Torsten Hofer (SPD) als Sprecher der Gruppe SPD/Grüne/FDP an, dass die Mehrheitsgruppe dieser Kofinanzierung der Stelle durch die Gemeinde zustimmen werde. Auch die stellvertretende Ausschuss-Vorsitzende Marita Schütte signalisierte für die CDU Zustimmung. Grünen-Ausschuss-Mitglied Dr. Wilhelm Koops, selbst an der KGS tätig, nannte die die Pädagogischen Mitarbeiter „an den Schulen eine segensreiche Einrichtung“. Seit acht Jahren an der KGS installiert, habe sich die Einrichtung für die Förderung schwächerer Kinder bewährt, so Dr. Koops: „Für so was muss man auch Geld in die Hand nehmen, denn Bildung kostet eben Geld – und das ist gut angelegtes Geld.“ .

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