weather-image
23°

Schwarzmeer Kosaken-Chor sorgt für volles Gotteshaus

Wehmut – und Lebensfreude

Osterwald. Er hat den Ruf eines Chores, der „singend betet und betend singt“. Wer ihn einmal gehört hat, freut sich auf ein weiteres Mal. So auch die Sängerinnen des Bergmusikvereins Osterwald. Als Peter Orloff mit dem von ihm seit 21 Jahren geleiteten „Schwarzmeer Kosaken-Chor“ 2012 erstmalig in der restlos gefüllten Christuskirche konzertierte und die Zuhörer in seinen Bann zog, entschied der Osterwalder Frauenchor: „Die müssen wir unbedingt wieder einladen!“

veröffentlicht am 24.10.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 03:41 Uhr

270_008_7520078_lkcs111_2410_DSC_0121.jpg
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Gesagt, getan. An einem Tag im März 2014 nahm sich Cornelia Valentin vor, sich mit der Agentur in Verbindung zu setzen. Aber noch bevor sie zum Telefon greifen konnte, kam ihr die Agentur zuvor und rief bei ihr an. Zufall oder Gedankenübertragung? Egal. Beide Seiten terminierten ein Konzert, das wieder für eine restlos gefüllte Christuskirche sorgte. Und wieder zogen die russischen und ukrainischen Sänger mit ihrem deutschen Leiter russischer Abstammung die Zuhörer in ihren Bann.

Wieder gab es frenetischen Applaus und stehende Ovationen und wieder durfte der Frauenchor des Bergmusikvereins Osterwald das zweistündige Konzert mit eigenen Liedern eröffnen und zusammen mit den weltberühmten Schwarzmeer-Kosaken die musikalische Reise durch das alte Russland beschließen. In das gemeinsame Lied „Guten Abend, gute Nacht“ stimmten auch die Zuhörer mit ein – ein bewegender Abschied von einem großartigen, zu Herzen gehenden Konzert. Peter Orloff hatte den Besuchern in seiner Begrüßungsrede gewünscht, sie mögen das Konzert wie einen schönen Traum in ihre Herzen aufnehmen, bewahren und noch lange nachklingen lassen. „Dieser Wunsch ist sicherlich für alle in Erfüllung gegangen“, freute sich Cornelia Valentin am Ende des bewegenden Abends.

Stimmgewaltig dargeboten wurden sakrale Werke, beispielsweise von Dimitri Bortnjansky das Lied „Ich bete an die Macht der Liebe“, klassische Melodien wie „Der Gefangenenchor aus der Oper Nabucco“ von Guiseppe Verdi, „Schwanensee“ von Peter Tschaikowsky oder das „Ave Maria“ von Franz Schubert. Russische Volksweisen wie die „Abendglocken“ und Balladen wie „Die Legende von den zwölf Räubern“ drückten Wehmut, aber auch Lebensfreude aus – vom abgrundtiefen Bass bin hin zum Sopran, den Igor Ishckak meisterhaft beherrscht. sto



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2019
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Weiterführende Artikel
    Anzeige

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt
    X
    Herzlichen Glückwunsch, Ihr Adblocker funktioniert!

    Wir verstehen, dass Sie nicht hier sind, um Werbung zu sehen.
    Aber Werbe- und Aboeinnahmen sind wichtig für unsere journalistische Arbeit.


    Unterstützen Sie unseren Qualitäts-Journalismus, indem Sie Ihren Adblocker deaktivieren
    oder sich mit einem gültigem Digital-Abo anmelden.

    Sie haben ein Digital-Abo? Hier anmelden!

    Noch kein Digital-Abo?