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Neue Kotbeutelspender für Salzhemmendorf

Weg mit den Haufen

SALZHEMMENDORF. Das Thema ist leidig – Hundekot im Ort. Einige Salzhemmendorfer lassen ihren Fiffi gerne in die Landschaft machen – und anschließend das braune Häufchen im grünen Gras liegen. Das soll so nicht bleiben. Der Ortsrat hat beschlossen Kotbeutelspender - als Motivation, damit die Halter die Hinterlassenschaft ihrer Hunde auch wegmachen.

veröffentlicht am 27.02.2017 um 15:25 Uhr

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Maike Lina Schaper

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Maike Lina Schaper Reporterin zur Autorenseite
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Das ist nicht nur optisch fragwürdig, auch Hundebesitzer, die durchaus gewillt sind, die Hinterlassenschaften ihres „besten Freundes“ wegzumachen, laufen Gefahr, auf die Tretminen der vierbeinigen Vorgänger zu stoßen. „Wenn ich den Haufen meines Hundes wegmachen will, komme ich da manchmal gar nicht ran, weil alles voll mit Kot ist“, berichtet das Salzhemmendorfer Ortsratsmitglied Kerstin Löning (BWG) in der jüngsten Sitzung des Gremiums. Es sei ihr auch schon passiert, dass Leute sie dafür auslachen, dass sie den Hundekot wegmachen möchte.

Um den Salzhemmendorfern trotzdem einen Anreiz dafür zu bieten, das wegzumachen, was nicht zur Verschönerung des Ortsbildes beiträgt, hat der Ortsrat das Thema auf die Tagesordnung gesetzt. Der Vorschlag: Kotbeutelspender aufstellen. „Es ist eine zusätzliche Motivation, was anderes kann es nicht sein“, sagt Ortsbürgermeister Karsten Appold (Grüne). „Es wird immer Leute geben, die meinen, dass sie es nicht zu nutzen bräuchten.“

Schließlich hat sich der Ortsrat dafür ausgesprochen, jeweils einen Kotbeutelspender samt Mülleimer an der Stockbreite und an der Flöthstraße aufzustellen. Drei weitere Kotbeutelspender – ohne Mülleimer – sollen am Limberger Weg stehen, im Bereich zwischen Dammstraße und Saale sowie in der Nähe der Brücke zum Rewe.

Die Kosten dafür von etwa 900 Euro werden aus Ortsratsmitteln bezahlt. Nachgefüllt werden die Spender vom Bauhof der Gemeinde.



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