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Rückstellung in den Gebührenausgleich / Auch die Abwasserbeseitigung im Plus

Wasserversorgung macht Gewinn

COPPENBRÜGGE. Die Wasserversorgung des Fleckens Coppenbrügge, ein Eigenbetrieb des Fleckens, hat das Jahr 2016 mit einem Gewinn abgeschlossen und auch bei der Schmutzwasserbeseitigung konnte ein Plus erzielt werden. Nachdem Ratsherr Lars Wiemann (CDU) in der Sitzung des Gemeinderates kurz die guten Ergebnisse lobte, rief er auch die aktuelle Klärschlamm-Problematik ins Gedächtnis.

veröffentlicht am 22.06.2017 um 17:52 Uhr

Gute Nachrichten in den Bereichen Wasser und Abwasser, hier kann die Gemeinde positive Bilanzen präsentieren. Foto: Wal

Autor:

wolfhard f. truchseß und Maike Lina Schaper
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Wie berichtet ist die Ursache für die erhöhten Quecksilberwerte im Klärschlamm noch nicht gefunden.

Der Gewinn bei der Wasserversorgung liegt für 2016 bei 132 000 Euro. Im Jahr zuvor hatte der Betrieb nur einen Jahresgewinn von rund 80 000 Euro erwirtschaftet. Da der Gebührenüberschuss in Höhe von rund 36 000 Euro in die Rückstellungen für den Gebührenausgleich eingestellt wird, ergibt sich für 2016 ein Jahresergebnis von rund 95 000 Euro. Hintergrund der Rückstellung bei der Wasserversorgung ist die Tatsache, dass nach dem Niedersächsischen Kommunalabgabengesetz das Gebührenaufkommen nicht höher sein darf als die tatsächlichen Kosten der Einrichtung. Der Gebührenüberschuss ist für die nächste Kalkulationsperiode vom Jahr 2020 bei der Preisberechnung zu berücksichtigen und den Haushalten auf diesem Wege zurückzuerstatten.

Auf der Aktivseite der Bilanz dominiert das Anlagevermögen mit einem Wert von 1,7 Millionen Euro. Abschreibungen in Höhe von 82 000 Euro standen dabei Vermögenszugänge in Höhe von 205 000 Euro gegenüber. Ursache sind die notwendigen Leitungsverlegungen im Zuge des Baus der Umgehungsstraße B 1, die vom Straßenbauamt finanziert wurden.

Insgesamt verbrauchten die Coppenbrügger Haushalte und Betriebe 302 554 Kubikmeter Wasser, Entnommen und in das Leitungsnetz gegeben wurden allerdings 361 465 Kubikmeter Wasser. Der Wasserverlust betrug damit rund 16 Prozent weniger als in allen Jahren zuvor, als teilweise bis zu 27 Prozent Wasserverluste bilanziert worden waren. Die Wasserverluste konnten vor allem durch eine bessere Überprüfung der Rohrleitungen vermindert werden, auch wurden defekte Hydranten ausgewechselt.

Durch eine Gebührenerhöhung für die Schmutzwasserbeseitigung von 3,15 Euro auf 3,45 Euro gelangte auch dieser Eigenbetrieb des Fleckens in die Gewinnzone und erwirtschaftete für 2016 einen Jahresgewinn von rund 94 000 Euro. Im Jahr zuvor war noch ein Verlust von rund 34 000 gemacht worden. Die Unterdeckung aus der Kalkulationsperiode von 2013 bis 2015 wurde in die Gebührenerhöhung für 2016 eingepreist; sie soll dafür sorgen, dass der Betrieb für Abwasserbeseitigung mit einem ausgeglichenen Ergebnis abschließt.

Das Problem dabei: Aufgrund der neuerlich erhöhten Quecksilberwerte im Klärschlamm der Kläranlage könnten, so wie im Jahr 2015, erneut erhöhte Entsorgungskosten entstehen, weil der Klärschlamm nicht mehr landwirtschaftlich verwertet werden darf und seine thermische Entsorgung in einer Müllverbrennungsanlage den Betrieb stark belasten würde.



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