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Wasserdieb - geschnappt und verurteilt

Coppenbrügge (ube). Es ist ein kurioser Kriminalfall, mit dem sich das Hamelner Schöffengericht zu beschäftigen hat: Hilfsarbeiter Mario K. (Name geändert) ist durch sonderbare Diebstähle aufgefallen und bereits einschlägig vorbestraft. Seine bevorzugte Beute: Wasser in Flaschen.

veröffentlicht am 27.01.2012 um 18:26 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 18:41 Uhr

Auf diese Wasserflaschen hatte es Mario K. abgesehen. Er warf die Beute auf der Flucht weg, nachdem er eine Verkäuferin verletzt hatte.
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Coppenbrügge (ube). Es ist ein kurioser Kriminalfall, mit dem sich das Hamelner Schöffengericht zu beschäftigen hat:  Hilfsarbeiter Mario K. (Name geändert) ist durch sonderbare Diebstähle aufgefallen und bereits einschlägig vorbestraft. Seine bevorzugte Beute: Wasser in Flaschen.

Warum er es auf die Sixpacks abgesehen hat, weiß wohl nur er selbst. Das Gericht unter Vorsitz von Richter Ulrich Schöpe verurteilt ihn zu fünf Monaten Haft auf Bewährung. Der Angeklagte soll sich zudem in eine ambulante psychotherapeutische Behandlung begeben.

Vermutlich hatte er an den Tagen, an denen er die Flaschen mitgehen ließ, nicht einmal Durst. Mehrfach hat der Münderaner in Supermärkten in Coppenbrügge und Bad Münder Wasserflaschen mitgehen lassen. Die Polizei beobachtet Mario K., für sie ist er kein Unbekannter. Bei einer Verfolgungsjagd durch mehrere Gärten gelingt es, den Täter am 8. Februar 2011 zu schnappen. Nach dem Münderaner ist bereits gesucht worden.

„Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, weil die Verteidigung ein Rechtsmittel eingelegt habe“, sagt der Direktor des Amtsgerichts Hameln, Dr. Herbert Seutemann gestern auf Nachfrage der Dewezet. „Ich habe auf Wunsch meines Mandanten Berufung eingelegt“, erklärt Rechtsanwalt von Roman Alvensleben.



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