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Gebühren bleiben weitgehend konstant / Nur 16 Haushalte im Flecken von Erhöhungen betroffen

Was Wasser kostet

Salzhemmendorf. Mit umfangreichen Vorlagen konnten sich die Mitglieder des Finanz- und Wirtschaftsförderungsausschusses Salzhemmendorf vor der Sitzung beschäftigen. Es galt, Wirtschaftspläne und Betriebsabrechnungen zur Kenntnis zu nehmen und über Gebührenerhebungen zu beraten. Auf die Einwohner des Fleckens Salzhemmendorf kommen aber mit Masse keine Erhöhungen für Trinkwasser oder Abwasser zu. Lediglich 16 Objekte im Bereich des Fleckens sind von einer Erhöhung betroffen.

veröffentlicht am 07.12.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 23:41 Uhr

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Denn diese Objekte verfügen über eigene kleine Abwasseranlagen, da sich ein Anschluss an das Abwasserkanalsystem hier nicht gerechnet hat. Bisher wurden für jeden Kubikmeter Frischwasser 56 Cent Leistungsgebühr berechnet, was die Kosten für die Entsorgung von Klärschlamm auffangen sollte. Eine Neuberechnung hat nun ergeben, dass nur eine Erhöhung dieses Satzes zu einer Kostendeckung führen kann. Die hat es prozentual aber in sich. Denn künftig soll nach dem einstimmigen Beschluss des Ausschusses dieser Satz 1,10 Euro pro Kubikmeter geliefertes Trinkwasser betragen, was fast einer Verdoppelung beikommt. Der Kämmerer Thomas Hölscher erklärte, dass nur mit dieser Erhöhung eine Kostendeckung möglich sei und bestehende Defizite aufgefangen werden könnten.

Bei der Betriebsabrechnung für die normale Abwasserbeseitigung durch die vorhandene Kanalisation in der Gemeinde gab es zwar einen hohen Überschuss von gut 100 000 Euro. Dieser wird aber zur Ausgleichung eines vorher vorhandenen Defizits genutzt, weshalb sich für die Masse der Bürger keine Änderung bei den Abwassergebühren ergibt. Die Kanalbenutzungsgebühr für Abwasser wird weiterhin 3,18 Euro betragen. Die Verbrauchsgebühren von 1,50 Euro für Frischwasser bleiben im Kalkulationszeitraum 2014 bis 2016 ebenfalls konstant. Aufgrund des Einwohnerschwunds in der Region wird mit einem Verbrauchsrückgang von 1,2 Prozent – rund 4900 Kubikmetern – Frischwasser pro Jahr gerechnet. gök

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