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Aus der Landeshauptstadt aufs Dorf: Burkhard Bösterling stellt aus

Warum nicht Ockensen?

Ockensen. „Warum nicht Ockensen, wenn das auch in Hannover geht?“, fragte sich Burkhard Bösterling neulich erst, als er über eine Ausstellung in Ockensen nachdachte. 1985 kaufte Bösterling eine Doppelhaushälfte in Ockensen und begann sie nach und nach auszubauen. Als Ausgleich zu seiner Arbeit an der Universität Hannover fing er schließlich mit der Bildhauerei an. Mit jedem Schlag an einem seiner Steine schält sich nach und nach ein Bild heraus. „Ich nehme mir vorher keine bestimmte Figur vor. Die Idee kommt vom Stein her und entwickelt sich dann.“ Bösterling lernte sein Handwerk bei einem Besuch einer Tagung in der Heide und spürte gleich, dass diese Tätigkeit etwas für ihn ist. Stein und rhythmisches Arbeiten bringen ihn dazu, „im Jetzt zu bleiben“. Während der Arbeit entstehe ein fast meditativer Prozess.

veröffentlicht am 13.12.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 23:21 Uhr

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Autor:

Christian Göke
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Nach und nach baute er eine Beziehung zu seinen Nachbarn in Ockensen auf, und diese interessierten sich schließlich auch für sein Hobby. Bei einer Ausstellung in Hannover war schließlich einer seiner Nachbarn zu Gast und sah das erste Mal, was durch das „Pickeln“ entsteht, was er in Ockensen als Nachbar immer hört. Dabei entstand die Idee, einfach auch mal eine Ausstellung in Ockensen zu machen.

Besonders genießt Bösterling in Ockensen „die tolle Gemeinschaft“. Nachbarn halfen ihm zum Beispiel beim Bau der Sockel für seine Steinfiguren oder beim Verladen bei Ausstellungen in Hannover. Zur nächsten Ausstellung brauchen seine Nachbarn aber nicht weit zu fahren, sondern können sogar zu Fuß hingehen. Am kommenden dritten Adventwochenende stellt Bösterling das erste Mal seine Stücke in Ockensen aus. Einzelne Stücke waren schon zum Volkstrauertag zu sehen. Am Wochenende wird nun eine größere Auswahl in und an der Ockenser Kapelle zu bewundern sein. Die Ausstellungszeiten orientieren sich an der Öffnung des Weihnachtsmarktes in der Ockenser Mosterei. Am Samstag ist von 14 bis 20 Uhr und am Sonntag von 11 bis 18 Uhr die Kapelle geöffnet. Mit den Betreibern der Mosterei ist bewusst abgestimmt worden, dass die Kapelle zu dem Weihnachtsmarkt einen Kontrast bilden soll. So führt ein Pfad der Stille zu der Kapelle, die nur von zwei Gitarrenkonzerten um 15 und 17 Uhr unterbrochen wird, die von der Länge her an eine Andacht angelehnt sind und zum Verweilen einladen.



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