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Wanderer weinen Tränen um den zerstörten Bergmannsweg

Coppenbrügge (ist). „Das war bis zur letzten Woche ein hervorragend begehbarer, nicht aufgeschotterter Wanderweg, so wie Wanderer ihn lieben. Noch dazu mit Reitersperren und damit nur Wanderern vorbehalten.“ Und jetzt ist ausgerechnet das nach Meinung von Richard und Dorle Baumann nach schönste Teilstück des insgesamt 21 Kilometer langen Bergmanssweges zerstört.

veröffentlicht am 12.11.2010 um 11:54 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 22:41 Uhr

bmw
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Coppenbrügge (ist). „Das war bis zur letzten Woche ein hervorragend begehbarer, nicht aufgeschotterter Wanderweg, so wie Wanderer ihn lieben. Noch dazu mit Reitersperren und damit nur Wanderern vorbehalten.“ Und jetzt ist ausgerechnet das nach Meinung von Richard und Dorle Baumann nach schönste Teilstück des insgesamt 21 Kilometer langen Bergmanssweges zerstört. Den Naturfreunden bietet sich östlich der Salzburg eine bodenlose Matschwüstenei mit tiefen Spuren schweren Räumgerätes wie nach einem Panzermanöver. Der Weg ist mindestens doppelt so breit geworden, Reitersperren sind herausgerissen und achtlos beiseite geworfen: So stellt sich das Szenario nach den Rückearbeiten der Forstverwaltung dar. Zeichen von Verantwortung sei das nicht, da sind sich die Baumanns einig. Die einzigartige Dreierkombination von Historie, Landschaft und Tourismus, Steuergelder und fünf Jahre tagtäglich ehrenamtliche Arbeit seien im Dreck niedergemacht worden. 20 000 Euro Landkreis- und EU-Mittel in den Schlamm gewalzt. „Mit Entsetzen und Tränen in den Augen mussten wir die unglaubliche Zerstörung (…) des Wanderweges (…) feststellen“, schreibt das Salzhemmmendorfer Ehepaar in einem Brief an die Gemeinden Salzhemmendorf und Coppenbrügge sowie an die Niedersächsische Landwirtschaftsministerin Astrid Grotelüschen. Die hatte erst im Juni des Jahres den Bergmannsweg feierlich eingeweiht und dabei Friedrich Wilhelm Vespermann als „Vater“ und unermüdlichen Kümmerer des Bergmannspfades mit der Leibnizmedaille des Landes ausgezeichnet. „Wenn ich den Weg so sehe, kommen mir die Tränen“, sagt Vespermann.



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