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Tatort Marienau – Opfer mahnt Mitbürger

Vorsicht, Einbrecher

Marienau (ist). Ferienzeit ist Einbruchszeit! „Weiß ja eigentlich jeder“, sagt Herbert Stockmann, aus Marienau, Name von der Redaktion geändert. Seit Freitag weiß es der 85-Jährige aus eigener, bitterer Erfahrung und mahnt jetzt seine Mitbürger zur Vorsicht. Es gelte, Häuser und Wohnungen durch Sicherungsmaßnahmen vor Langfingern zu schützen. Denn wer glaube, im Vergleich zu Großstädten auf dem vermeintlich sicheren Lande zu leben, der täusche sich.

veröffentlicht am 05.08.2015 um 12:44 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 08:41 Uhr

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Am Nachmittag waren ihm aus dem Haus 1000 Euro Bargeld gestohlen worden. Es habe keine Einbruchsspuren gegeben, nichts sei durchwühlt, weder Handy, noch Ausweispapiere oder Sonstiges gestohlen worden. Alles sei ordentlich hinterlassen worden, stellten der Senior und die umgehend gerufene Polizei fest. „Es gibt auch keine konkreten Täterhinweise“, so Polizeioberkommissar (POK) Carsten Netsch – „nur eine von einer Zeugin beobachtete herumschleichende, männliche Person in schwarzer Jogginghose mit grünen Sportschuhen.“ Das sei sehr dünn und zu wenig, um einen Täter zu ermitteln, so Netsch. Der Diebstahl werde zum Abgleich mit ähnlichen Delikten in die Vorgänge eingetragen. Dass er sein Geld wiederbekommen wird, glaubt Stockmann deshalb nicht mehr. Aber gelernt habe er. Die Alarmanlage sei ab sofort permanent scharf gestellt. Und die drei wichtigen Präventivratschläge der Polizei befolge er seitdem strikt: So sollte man nie viel Geld im Hause haben. Türen und Fenster sollten bei Abwesenheit verschlossen sein. Ebenfalls sollte man seine Gewohnheiten öfter ändern, um Einbrechern keine Anhaltspunkte für den Tagesablauf zu geben. Kriminelle würden potenzielle Opfer oftmals im Vorfeld ausspionieren. Zudem sollte man Geld und Wertsachen nicht immer an gleicher Stelle aufbewahren. Und: Das Garagentor sollte man bei Abwesenheit schließen – denn eine leere Garage zeige die Abwesenheit des Bewohners an.



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