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„Das lange Weihnachtsmahl“ ist Winterstück der Freilichtbühne

Vor der Premiere fast ausgebucht

Osterwald (sto). „Das lange Weihnachtsmahl“ von Thornton Wilder, Premiere ist am Freitag, 27. November, 20 Uhr, und „Die Physiker“ von Friedrich Dürrenmatt, Premiere am Freitag, 11. Dezember, 20 Uhr, sind die beiden Stücke, die sich die Freilicht- und Waldbühne Osterwald für ihre diesjährige Wintersaison ausgesucht hat. Die „Gastgeberin“ ist überwältigt – zum Weihnachtsmahl haben sich so viele Gäste angemeldet, dass kurzfristig eine zusätzliche Veranstaltung angesetzt wurde. Und auch diese ist bereits restlos mit Anmeldungen gefüllt. Über das nahezu ausverkaufte Haus freut sich das Team der Freilicht- und Waldbühne Osterwald enorm. „Wir sind auch ein bisschen stolz darauf“, betont Spielleiter Christian Wirries. Der Wilder-Klassiker wird in der Vorweihnachtszeit viermal im Bühnenstudio gezeigt. Karten sind nur noch auf gut Glück zu bekommen. Wegen der großen Nachfrage wurde eine Warteliste angelegt. „Wenn sich viele anmelden, werden wir das Stück in der Vorweihnachtszeit 2010 noch einmal zeigen“, macht Wirries aufmerksam.

veröffentlicht am 05.11.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 19:21 Uhr

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Die Proben für das Weihnachtsmahl laufen auf Hochtouren. Die zwölf Darsteller an der festlich gedeckten Tafel im Spielerheim verwandeln sich dafür in Mitglieder der amerikanischen Familie Bayard. Das Besondere: Bei dem einen einzigen Festmahl handelt es sich um ein immer wiederkehrendes Ereignis, das sich in einem Zeitraum von 90 Jahren abspielt. Glück und Leid der Familie werden in unterschiedlichen Zeitsprüngen am Tage des Weihnachtsfestes dargestellt. Die Akteure altern, sterben oder verlassen das Haus. Kinder werden geboren, wachsen heran und sitzen irgendwann mit an der Tafel. Ähnliche Schicksale, verbunden mit Freud und Leid, bewegen auch sie. Zeit und Vergänglichkeit ziehen sich wie ein roter Faden durch das 60 Minuten dauernde Schauspiel, das Wilder bewusst gewählt hat für das Fest der Liebe und der Besinnung.

Dürrenmatts „Physiker“ werden achtmal gezeigt auf der Studiobühne. Die Komödie in zwei Akten spielt in einem noblen Sanatorium in der Schweiz, in dem drei „verrückte“ Physiker ihr Dasein fristen. Einem erscheint der König Salomon, die anderen halten sich für Newton und Einstein. Spannend wird’s im Irrenhaus, als ein Mord nach dem anderen passiert. Die Komödie hat bereits in der vergangenen Wintersaison auf dem Spielplan gestanden. „Wegen der großen Nachfrage zeigen wir sie auch in dieser Saison“, betont Solveig Everding, die Vorsitzende des Bühnenvereins.

Restkarten können vorbestellt werden unter Tel. 05153/96 069.

Probe für „Das lange Weihnachtsmahl:“

Michael Hoffmann, Claudia Höflich, Damian Everding und Solveig Everding.

Foto: sto

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