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Grandioser Auftritt von „The Rad Trads“ im „Woodstore“

Von New York an den Ith

COPPENBRÜGGE. Für Woodstore-Chef Jörg Rasch gab's da kein langes Überlegen. „Beim Anschauen des Demos auf YouTube war mir nach drei Sekunden klar, die muss ich haben.“ Ein Anruf bei der Schweizer Agentin der Truppe machte den Deal klar. Und das Engagement des Quintetts der New Yorker Formation „The Rad Trads“ erwies sich dann auch als echter Glücksgriff.

veröffentlicht am 15.04.2018 um 17:16 Uhr

Mitreißend: Patrick Sargent am Saxofon und Trompeter Michael Faturn. Foto: eaw
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Autor

Ernst August Wolf Reporter
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„Die spielen nämlich nicht den althergebrachten Blues“, erklärt Rasch begeistert, „sondern als junge Leute machen sie auch junge Musik. So eine Mischung von Blues und Country, wie ich sie noch nie gehört habe.“

Trotz bereits ansatzweise frühlingshafter Abendtemperaturen fand das Konzert diesmal noch drinnen im ganz aus Holz gebauten „Woodstore“-Haus statt. Erst am 30. April geht es mit „Modern Earl“ und dem Tanz in den Mai nach draußen in den Garten.

Kurz nach 20.30 Uhr mutierte das Blockhausambiente dann in einen New Yorker Club, denn was die hoch gehandelten New Yorker zu Gehör brachten, das erwies sich als eine kongeniale, äußerst professionell präsentierte Show aus Swinganklängen, Punkelementen, einem Touch Indierock und treibenden Soul- und Funkbestandteilen. Mitreißend wie Patrick Sargent am Saxofon und Trompeter Michael Faturn exzellente und sehr effektvolle Akzente setzten. Und Mike Harlen am Bass sowie Alden Harris beherrschten, begleitet von John Faturn am Schlagzeug, stilsicher sämtliche Variationen der populärmusikalischen Historie ihres Heimatlandes. Sie schlugen in mitreißenden Arrangements den Bogen von Swing und Jazz, mit einem prächtigen, sehr farbigen Mardi-Grass-Groove und ließen sich Soul, Rock und Alternative-Rock genussvoll miteinander paaren.

Folglich riesige Begeisterung im Publikum, das sich mit der von Jörg Rasches Nachbarn und Helfern vorbereiteten rustikalen Kost zuvor schon auf dieses Musikereignis eingestimmt hatte.

Auch das extra mit dem Rad aus Dörpe herübergekommene Pärchen zeigte sich begeistert. Eine New Yorker Band, die auf Europatour nach Stationen wie Kopenhagen und Leipzig nun auch an den Ith käme, das zeuge schon von der besonderen Bedeutung des Veranstaltungsortes, so war zu hören. „Die sind sicherlich nicht billig“, gestand Rasch zu, aber Qualität habe eben seinen Preis. „Und eben der Qualität wollen wir verpflichtet bleiben.“

Die spielfreudige Kombo aus New York ließ es dann mit einer bunten Vielfalt von Titeln auch richtig krachen. Und die dritte der insgesamt neun geplanten Konzerte im „Woodstore“ zu einem ersten Jahreshöhepunkt werden.

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