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Puppenspieler-Duo Olaf Möller und Jan Assenmacher begeistert junge Zuschauer der Osterwaldbühne

Von Hühnchen und Höllenhunden

OSTERWALD. Ein Hühnchen ist verschwunden und die Bilder eines Malers verselbstständigen sich plötzlich. Bei der spannenden Geschichte um Rosi, der Handpuppe des Puppenspieler-Duos Olaf Möller und Jan Assenmacher mussten die jungen Zuschauer der Osterwaldbühner tatkräftig mithelfen.

veröffentlicht am 17.12.2017 um 14:27 Uhr

Puppenspieler Olaf Möller (rechts) mit „Rosi“ und Jan Assenmacher mit „Gustav“ auf der Suche nach dem Hühnchen. Foto: sto
Stolte Christiane

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Christiane Stolte Reporterin
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Jährlich besuchen um die 15 000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene die Osterwaldbühne. Damit die jüngsten Zuschauer auch in der Wintersaison nicht zu kurz kommen, war im vergangenen Jahr „Rosi“ für zwei Vorstellungen in der Adventszeit engagiert worden. Auch diesmal hatte sich die niedliche Handpuppe auf den Weg nach Osterwald begeben – im Gepäck der Puppenspieler Olaf Möller und Jan Assenmacher. Im gemütlich warmen Studiotheater der Bühne wurden die Handpuppen für zwei gut besuchte Aufführungen des von Möller und Assenmacher geschriebenen Stücks „Rosi und der Hühnerdieb“ zum Leben erweckt.

Vor den von bunten Kulissen sorgt sich Rosi um ihr Hühnchen, das von einem „Höllenhund“ gestohlen worden war. Gemeinsam mit den kleinen Zuschauern begibt sie sich auf eine abenteuerliche Suche durch den Nebelwald. Wäre dem Maler Blütental doch bloß nicht der Pinsel zerbrochen! Seine Kunst hat er nun nämlich nicht mehr unter Kontrolle. Statt eines Meerschweinchens malt er einen Höllenhund und statt einer Blumenvase einen Nebelwald. Das ist ja eigentlich nicht so schlimm, aber nun verselbstständigen sich seine Bilder auf einmal und werden zu einer spannenden Geschichte, in der obendrein noch ein Briefträger verschwindet. Mit Hilfe der pfiffigen und voll konzentrierten Zuschauer wird aber alles wieder gut.

Die Spielfreude der beiden Puppenspieler, die Lebendigkeit der großen, faszinierenden Puppen, das emotionale Spiel und die pyrotechnischen Spezialeffekte haben auch diesmal wieder das Publikum in den Bann gezogen. „Kommt Rosi nächstes Jahr wieder?“, wollten die Kinder wissen. Das sei nicht ausgeschlossen, antwortete Möller. Der Theaterpädagoge und Puppenspieler aus der Region Hildesheim hatte mit seinen Puppen schon Auftritte in Nowosibirsk beim Schul-Puppen-Theater-Festival des Goethe-Instituts und in vielen weiteren internationalen Orten.



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