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Kreislehrlingswartin informiert 400 Schüler an der KGS / „Traut euch, geht in die Betriebe und erkundigt euch“

Viele Handwerksberufe sind gar nicht mehr bekannt

Salzhemmendorf (sto). Der früher gern zitierte Satz, Handwerk habe „goldenen Boden“, hat trotz aktueller Wirtschaftskrise auch heute noch seine Berechtigung, bietet das Handwerk doch eine große Auswahl an Berufen. „Viele Berufe sind den jungen Leuten leider nicht bekannt“, weiß Karin Echtermann. Seit vielen Jahren besucht die Kreislehrlingswartin der Kreishandwerkerschaft Hameln-Pyrmont deshalb regelmäßig ehrenamtlich Schulen, um auf die berufliche Vielfalt im handwerklichen Bereich aufmerksam zu machen. Eine Station war kürzlich die Kooperative Gesamtschule Salzhemmendorf (KGS).

veröffentlicht am 01.06.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 04:41 Uhr

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Für etwa 400 Haupt- und Realschüler sowie Gymnasiasten der KGS ist „Beruf“ seit kurzem kein abstrakter Begriff mehr, haben sie doch gerade ein dreiwöchiges Berufsfindungspraktikum absolviert. „Das Info-Gespräch mit der Lehrlingswartin kommt zur rechten Zeit“, freute sich Gabriele Neumann, Fachbereichsleiterin Arbeit/Wirtschaft.

Die handwerkliche Berufspalette sei an Vielfalt kaum zu überbieten, so Karin Echtermann. Sie reiche von A bis Z – vom Autolackierer bis hin zum Zahntechniker. „Traut euch, geht in die Betriebe und erkundigt euch. Sucht euch selbst etwas“, appellierte die Lehrlingswartin. Gute Leute werden von den Betrieben händeringend gesucht. Das konnte Dietmar Kretschmer nur bestätigen. „Es gibt leider immer weniger qualifizierte Leute“, berichtete der Geschäftsführer der Coppenbrügger Firma HBT (Hamelner Bahn- und Tiefbau), der die Lehrlingswartin eine Schulstunde lang begleitete. Die Firma HBT biete beispielsweise zwei Ausbildungsplätze zum Straßenbauer und einen Platz zur Bürokauffrau.

Viel Eigeninitiative trage darüber hinaus zur Berufsfindung bei, so Karin Echtermann. Auch Ferienjobs seien eine super Gelegenheit, Betriebe und Berufe kennenzulernen. Das Geldverdienen sollte in diesem Fall jedoch keine Rolle spielen. Wichtig bei Vorstellungsgesprächen seien gute Zensuren, ein sicheres Auftreten, Teamfähigkeit und ein gutes Allgemeinwissen.

„Nutzt jede Gelegenheit, um euch weiterzubilden. Schaut mindestens einmal am Tag die Nachrichten“, appellierte Karin Echtermann. Und noch etwas gab die Lehrlingswartin den Schülern mit auf den Weg: „Niemals darf im Zeugnis ,unentschuldigt gefehlt‘ stehen. Das geht gar nicht“, betonte sie. Darüber hinaus riet sie den Schülern, die Info-Messe am 25./26. September 2009 in der Rattenfängerhalle Hameln zu besuchen, auf der etwa 80 Berufe vorgestellt werden.

Karin Echtermann in der Klasse 9 Rb der KGS.

Foto: sto



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