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In der Kieskuhle am Ithkopf entstehen Mountainbikestrecke und Grillplatz / Bogenschießanlage fertig

Viel Platz für Freizeit und Sport im Grünen

Coppenbrügge (ist). Bogenschießen wie Robin Hood hinter dem Gehölz gleich rechts, Skaten im Zentrum, Mountainbiken mit gestaffeltem Schwierigkeitsgrad von gefällig sanft für Anfänger bis Steilabhang kopfüber für Profis dahinter, daneben Outdoor-Fitness für Senioren, links Theater- oder Bandgenuss im Open-Air-Amphitheater am Ithhang, Seilbahnfahrt bergab, einfach „nur“ Bolzen halbrechts, Basketballspielen halblinks, Relaxen in der Kuschelnische am Teich, Abhängen, Chillen, Plaudern beim Kaffee aus der Thermosflasche, ganz hinten Panoramablick über das Weserbergland für Schwindelfreie vom Aussichtspunkt, nachher Deftiges von der heißen Kohle oben am Grillplatz…

veröffentlicht am 15.10.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 00:21 Uhr

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Doch noch ist es nicht so weit. Noch präsentiert sich das Funsportareal mit bewaldeter Rundumkulisse (5,5 Hektar) als Kiesgrube hinter dem Schützenhaus wie eine von sanft über lebhaft bis stark reliefierte kiesige Dünenlandschaft. Doch im Anschluss an die Planvorstellung des Leader-Leitprojektes „Naherholungsmaßnahmen in der Kieskuhle am Ithkopf“ durch Bürgermeister Hans-Ulrich Peschka und Landschaftsplaner Dr. Manfred Redslob beim Jugendgespräch im und hinter dem Schützenhaus am Felsenkeller brauchte es durchaus kein Übermaß an Fantasie, die Sandkuhle als vielseitig belebte Begegnungsstätte der Generationen sowohl von Einheimischen als auch Touristen zu sehen. „Eine Sandkuhle mit Rückzugsnischen als auch weiten Räumen zum Austoben und Ausruhen für Kids, Jugendliche, Familien und Senioren, aber gleichzeitig viel Platz zu allgemeiner Kommunikation“, so Peschka und Redslob. Bis zum nächsten Sommer könne das Projekt weitgehend umgesetzt sein. Das finanzielle Gesamtvolumen von 100 000 Euro finanziert sich 50:25:25 durch Leadermittel des Landes, des Landkreises und der Kommune. Der Bogenschießstand ist vom Schützenverein bereits angelegt und wird von dessen 1. Vorsitzenden Rolf Starke vorgestellt. Bikerenthusiasten, unter anderem aus dem Rathaus, legen im Geiste bereits die Streckenführung des Mountainbikeparcours an („für so eine Anlage muss man derzeit mindestens bis in den Harz fahren“). Sowohl Ideenfindung, Planung, Gestaltung, Unterhaltung und langfristige Pflege, so Peschka, sei auf viele Schultern von Fleckenverwaltung, Vereinen, Jugendtreff und einzelnen Personen verteilt. „Vieles haben und werden wir weiterhin durch ehrenamtliches Engagement der Bürger wuppen.“ Das Projekt werde sich weitgehend selbst tragen, die Anlage nach Fertigstellung durchgehend für jedermann geöffnet sein. Motto: Sport und Freizeit für alle kostenlos. Eine durchgehende Aufsicht sei nicht geplant. Besonderes Augenmerk werde daher auf das Gefahrenpotenzial gerichtet. „Und auch ganz wichtig“, meint der Bürgermeister mit Blick auf die Anwohner, „wir bauen hier kein Rastiland mit motorisierten Fahrgeschäften oder Motorfahrzeugen. Wir setzen wie im Tourismus auch auf ,sanfte’ Freizeitgestaltung, die uns die Natur empfiehlt und vorgibt – ohne immensen Lärmpegel und technisches Gerät.“ Was jetzt auf dem Tisch liege, sei kein geschlossenes Projekt, sondern grobe Richtung. „Wünscht euch was“, war die Botschaft des Jugendgespräches. Man sei für weitere Ideen jederzeit offen. Doch eigentlich, so Lukas Koppehel (13) und Simon Henke (12) – mit bangem Blick den Steilhang der Mountainbiker hinunter – gebe es hier nicht wirklich was zu meckern.

Das künftige Funsportgelände präsentiert sich noch wie eine weitläufige Dünenlandschaft.

Hans-Ulrich Peschka und

Dr. Manfred Redslob erläutern die Pläne. Vor Ort wird das Areal begutachtet.

2 Bilder

Fotos: ist



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