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Sanierung dauerte länger als geplant: Parkplatz am Rathaus und Supermarkt wieder nutzbar

Verzögerung ärgert Anlieger

Salzhemmendorf. Anfang August gingen die Arbeiten los – und Architekt Michael Schacht war zuversichtlich, dass diese schnell wieder beendet würden. Doch die Neugestaltung des Parkplatzes zwischen dem Salzhemmendorfer Rathaus und den Geschäften zog sich zum Ärger der Anlieger und des Architekten mehr als gewünscht in die Länge.

veröffentlicht am 14.01.2014 um 21:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 21:21 Uhr

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Am 20. Dezember war die Bauabnahme des Hauptgeländes, sodass erst kurz vor Weihnachten der Hauptteil des Parkplatzes wieder zugänglich war. Ursprünglich sollte das Bauvorhaben schon acht Wochen früher fertiggestellt sein. Die Firma Wessel aus Coppenbrügge-Marienau war mit der Neugestaltung des Parkplatzes beauftragt worden. Die Verzögerungen hatten laut Uwe Wessel mehrere Gründe.

Zum einen war zum Beispiel in einem Bereich die Tragfähigkeit nicht gewährleistet, weshalb umfangreicher ausgeschachtet werden musste. Um die Behinderungen für die Kunden geringer zu halten, musste zudem in Bauabschnitten gearbeitet werden, wodurch die Baumaßnahmen nicht so schnell durchgeführt werden konnten.

„Insgesamt ist die Maßnahme des Bauträgers Graf Wurmbrand-Stuppach für Salzhemmendorf aber als Gewinn zu sehen. Denn neben einer Vermehrung der Parkplätze hat der Eigentümer hier vor allem auf eine gute Optik geachtet“, so Uwe Wessel.

Derzeit werden noch Arbeiten hinter der Bushaltestelle an der Straße Hinter dem Meierhofe durchgeführt. Auch hier werden Parkplätze neu angelegt, sodass die gesamte Anlage nach der Fertigstellung im Zentrum des Ortes in neuem Glanz erscheinen wird. Zu den Gesamtkosten wollte der Besitzer Joachim Graf Wurmbrand-Stuppach keine Angaben machen. Die Erneuerung ist dem mittlerweile viel größeren Bedarf geschuldet.

Vor rund 27 Jahren – als der anliegende Rewe-Markt gebaut wurde – waren die Lieferwagen noch kleiner als heute und der Parkplatz war an sich nur für 20 Tonnen schwere Fahrzeuge ausgelegt.

Mittlerweile werden Supermärkte regelmäßig von 40-Tonnern beliefert, wodurch die Parkplätze und Straßen ganz anders belastet werden. Über 40 Zentimeter Altboden wurden ausgekoffert und neu verlegt, damit künftig auch 40-Tonner die Straßen sicher befahren können.

„Zudem haben wir die Fahrgassen auch breiter gestaltet, und gerade ältere Menschen werden die breiteren Parkbuchten zu schätzen wissen“, so Graf Wurmbrand-Stuppach.gök

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