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Verwaltung blickt mit Sorge auf steigende Kreisumlage

Coppenbrügge (ist). Die Verwaltung in Coppenbrügge blickt mit Sorge auf die steigende Kreisumlage und appelliert daher an die drei heimischen Kreistagsabgeordneten. „Wir würden uns freuen, wenn der Kreis diese Tendenz wenden würde, wo er jetzt Geld vom Bund bekommt“, sagt Bürgermeister Hans-Ulrich Peschka.

veröffentlicht am 06.03.2012 um 14:39 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 15:41 Uhr

„Man wünscht sich das Jahr 2007 zurück“, meint Peschka mit Blick auf die Grafik zur Entwicklung der Kreisumlage während der vergangenen Jahre.
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Zwar habe sich niedersachsenweit die Einnahmesituation der Kommunen aufgrund der konjunkturbedingten positiven Lage insgesamt verbessert. Dementsprechend konnte auch der Flecken Coppenbrügge bereits in 2011 durch Nachzahlungen aus Vorjahren Mehreinnahmen bei den Gewerbesteuern verbuchen: Statt der geplanten 650 000 Euro wurden insgesamt 1,07 Millionen Euro verbucht. „Bedauerlicherweise hatte diese Entwicklung jedoch damit einhergehend einen wiederum höheren Anteil an der Kreisumlage zur Folge“, so Peschka, also dem Geld, das die Kommune an den Kreis zahlt.

Dieser Betrag beläuft sich für das Jahr 2012 mit einem Soll-Ansatz von 2,47 Millionen Euro auf stattliche 28 Prozent des Flecken-Gesamtaufwandes. Auch wenn diesbezügliche Botschaften aus Hameln nicht wirklich Vielversprechendes erwarten ließen, ist die Erwartungshaltung in Coppenbrügge wie in den niedersächsischen Kommunen allgemein laut Aussage des Bürgermeisters und Kreisgeschäftsführers des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes groß: „Die zukünftige Kostenübernahme bei der Grundsicherung durch den Bund sollte und müsste sich auch positiv auf der Habenseite der Kommunen im Landkreis Hameln-Pyrmont niederschlagen.“



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