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Ortsrat Oldendorf kommt nicht zur Ruhe

Verhältnis bleibt angespannt

Oldendorf (gök). Schon bei der ersten Sitzung des Ortsrates nach der Kommunalwahl gab es Ärger, als eine knappe Mehrheit aus Grünen, SPD und CDU Eckhard Füllberg (CDU) zum Ortsbürgermeister und Detlef Reich (SPD) zum Stellvertreter wählte. Denn die Aktiven Bürger bekamen als stärkste Gruppe mit dem erfolgreichsten Einzelkandidaten – Thomas Hampe – kein Amt ab.

veröffentlicht am 07.02.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 19:41 Uhr

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In der mittlerweile fünften Sitzung ist das Arbeitsklima zwischen den Politikern immer noch nicht das beste. Zwei Anträge der Aktiven Bürger wurden mit jeweils vier zu fünf Stimmen abgeschmettert, so dass sich Christoph Strüver (Aktive) in der Sitzung schon aufregte, dass jeder Antrag der Aktiven Bürger keine Berücksichtigung findet. Nach seiner Ansicht würden die Anträge nur abgelehnt, weil sie von den falschen Personen kommen.

Beim ersten Antrag ging es um eine Beschilderung des neuen Pastorenweges und eine Danksagung für das Entgegenkommen von Horst Leu-kefeld und den Realverband Oldendorf bei der Sanierung des Weges. Doch Helmut Schmiedekind (Grüne) sah das Thema zu hoch aufgehängt. Er meinte, dass das Schild nicht von der Gemeindeverwaltung gefertigt werden muss, sondern so etwas auch in Eigenregie entstehen könnte. Auch eine beantragte Fertigung einer Danksagung durch den Ortsbürgermeister sah er nicht als notwendig an. Ein kleines Präsent mit Besuch wäre seiner Meinung nach ausreichend. Der zweite Antrag auf mehr Informationen wurde ebenfalls abgelehnt. Die Aktiven Bürger fühlen sich durch den Ortsbürgermeister nicht genug über örtliche Themen informiert und hofften so, direkte Infos aus der Gemeindeverwaltung zu bekommen, auch um zukünftig Spannungen zwischen den Gruppen zu vermeiden. Künftig muss Füllberg aber nur noch einen der Aktiven informieren, da diese jetzt einen Antrag auf Fraktionsgründung im Ortsrat Oldendorf gestellt haben.

Der dritte Antrag der Aktiven schaffte es erst gar nicht auf die Tagesordnung. Vor der Sitzung beantragte Erika Rasch, dass der Ortsrat über einen Zuschuss für das Projekt Schulgarten in der Ganztagsbetreuung der Grundschule beraten sollte. Doch mit einem Hinweis auf eine nicht vorhandene Rechnung lehnte die Mehrheitsgruppe im Ortsrat auch diesen Antrag ab. „Es besteht immer noch ein gültiger Beschluss des Ortsrates aus den achtziger Jahren, dass Zuschüsse nur bei vorliegenden Rechnungen gewährt werden“, erklärte Füllberg. In den Anfragen hatte Erika Rasch die Möglichkeit, den Antrag zusammen mit der Ganztagesbetreuung vorzutragen. Über einen Zuschuss soll in der nächsten Sitzung entschieden werden. Füllberg sagte, dass man den Antrag wohlwollend prüfen würde, die Regelung über die Zuschussvergabe aber Gültigkeit habe. Aufgrund des gegebenen Zeitdrucks – der Zuschuss sollte jetzt bei der Materialbeschaffung helfen – sorgte dieses Verhalten der Mehrheitsgruppe nur für Kopfschütteln bei den Aktiven Bürgern.



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