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Karsten Appold und Thomas Otte rühren die Werbetrommel für das Hallenbad / Dachsanierung zweiter Bauabschnitt

Vereinsmitglieder können an die Startblöcke gehen

Salzhemmendorf (gök). Mit der Gründungsversammlung des Fördervereins für das Hallenbad fing die Arbeit für den Vorstand erst an: Karsten Appold und Thomas Otte zeigten sich beeindruckt von dem bürokratischen Aufwand, der für eine Vereinsgründung notwendig ist. Endlich kann der Verein durchstarten und seine Energie wieder anderen Dingen widmen. „Jetzt wollen wir ordentlich die Werbetrommel rühren und Mitglieder gewinnen“, kündigt Otte an. Weiter forciert werden soll die Zusammenarbeit zwischen Hallenbad und verschiedenen Institutionen wie Kindergärten und Grundschulen. Die nächste große Veranstaltung soll ein Wasserball-Turnier werden. Alle Bemühungen stehen vor dem Hintergrund der Rettung des Hallenbades – wie berichtet, hatte es zur Sanierung nur die Alternative einer endgültigen Schließung gegeben. Um nun nicht nur – durch die Renovierung – Energiekosten einzusparen, sondern auch das Angebot attraktiver zu gestalten, wollen sich viele Helfer in dem neuen Verein engagieren. Im Hallenbad selber wird gerade mit der Dachsanierung der zweite Bauabschnitt vollzogen. „Mit der Fertigstellung hat das Bad dann erstmal für die nächsten Jahre eine gute Substanz, und der Erhalt ist fürs Erste gesichert“, so Appold.

veröffentlicht am 12.01.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 15:21 Uhr

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Im vergangenen August war der Verein gegründet worden. 67 Mitglieder sagten bereits eine Förderung des Vereins mit einer Mitgliedschaft zu. Der Vorstand ist zuversichtlich, bald die „100“ zu knacken und so für regelmäßige Einnahmen zugunsten des Bades zu sorgen. Die Gemeinnützigkeit ist für den Verein wichtig, um Geld- und Sachspendern, die das Hallenbad unterstützen, auch eine Spendenbescheinigung ausstellen zu können. Die Gemeinnützigkeit definiert sich über die Abgabenordnung. Dort heißt es: „Eine Körperschaft verfolgt gemeinnützige Zwecke, wenn ihre Tätigkeit darauf gerichtet ist, die Allgemeinheit auf materiellem, geistigem oder sittlichem Gebiet selbstlos zu fördern.“ Gezweifelt hatten Appold und Otte nicht an der Bewilligung der Gemeinnützigkeit. „Doch natürlich ist es für uns Neuland gewesen, und wir mussten uns überall einlesen“, so Appold. So füllt der Schriftverkehr zwischen Verein und verschiedenen Behörden, wie Amtsgericht und Finanzamt, bereits einen dicken Aktenordner.

Karsten Appold und Thomas Otte haben den Kraftakt bewältigt: Der Hallenbad-Verein ist jetzt gemeinnützig.

Foto: gök



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