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Brünnighausen (ist). Der Zeitplan ist klar: Das Feld ist abgeerntet, dem Mähdrescher ist vor wenigen Tagen ohne Verzögerung und unverzüglich der Bagger gefolgt. „Wir hoffen, dass alles gut geht und wir am Ende des Jahres fertig sind.“ Stefan Feuerhake (27), studierter Agrarwirt aus Brullsen, steht mit dem Rücken zu den beiden Hähnchenmastställen von Vater Henning und Heiko Feuerhake aus Brünnighausen und beobachtet die vorbereitenden Bodenarbeiten zum Gießen der Siloplatte für eine Biogasanlage. Stefan Feuerhake ist einer der zukünftigen Betreiber, drei Landwirte aus Brullsen, Brünnighausen (Heiko Feuerhake) und Hachmühlen (Wilhelm Heine). Ihr Konzept: Der anfallende Hähnchenmist aus den Mastställen von Heiko und Henning Feuerhake und die Schweinegülle aus dem Coppenbrügger Schweinstall von Wilhelm Heine sowie nur geringe Mengen von zusätzlichem Mais aus eigenem Anbau sind Betriebsstoffe der geplanten Biogasanlage mit einer energetischen Leistung von 250 Kilowatt. Damit, so Feuerhake, könne erstens der gesamte Energie- und Wärmebedarf der Hähnchenmastställe (etwa 700 000 Kilowattstunden) gedeckt werden. Darüber hinaus soll über ein Blockheizkraftwerk das verstromte Gas ins Stromnetz eingespeist werden. Drittens komme das ausgegaste Substrat als hochwertiger Dünger auf den Acker, wo es das Wachstum der Futterpflanzen fördert und damit Mist- und Gülleproduktion gesichert sind. „Ein lückenloser Kreislauf“, sagt Feuerhake, „der sich nahezu vollkommen und immer wieder von Neuem mit dem versorgt und am Leben hält, was er selbst produziert. Ohne fossile Reserven anzugreifen. Eben so, wie es in der Landwirtschaft sein soll.“

veröffentlicht am 15.08.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 05:41 Uhr



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