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Tipps aus erster Hand: Wie die Besucher den Erntedankmarkt zum Erfahrungsaustausch nutzen

Ungewöhnliche Rezepte und kreative Ideen

Bisperode (sto). Produkte aus Hobbywerkstätten und eigenen Küchen zeichnen ihn Jahr für Jahr aus, den Erntedankmarkt auf dem Gutshof Bisperode. So auch diesmal. Von A wie Apfelgelee über N wie Nistkasten und T wie Trockengesteck bis hin zu Z wie Zwiebelkuchen – das ganze Alphabet war vertreten in dem umfangreichen Warenangebot.

veröffentlicht am 03.10.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 01:21 Uhr

Gutshof als Treffpunkt: Mit Musik und Kinderprogramm erlebten di
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Natürlich gehörten wie immer Kuchen und Torten dazu. Dass sie lecker schmecken, hat sich längst herumgesprochen bei den Besuchern der herbstlichen Veranstaltung, die sich gestern zum 21. Mal jährte.

Dass die Leckereien aber einen besonderen Hintergrund haben, weiß wohl kaum jemand. „Die Kuchen und Torten sind sozusagen das Standgeld der Standbeschicker, mit denen sie Dankeschön sagen, dass sie mitmachen dürfen“, erklärte Monika Hundertmark, Vorstandsmitglied des ausrichtenden Heimatbundes. Ein Standgeld nämlich brauche nicht gezahlt zu werden. Wer schon seine Zeit opfere, soll nicht obendrein noch „berappt“ werden. Gern stellen sich die Hausfrauen für dieses Entgegenkommen in die Küche, um ein schmackhaftes, liebevoll dekoriertes Kunstwerk zu gestalten. Zu den „Rennern“ gehörte beispielsweise die mit einem Elefanten aus Kakaopulver verzierte „Amarula-Torte“ von Regina Ziegner aus Hameln. „Wie geht die?“, wollte so manche Hausfrau wissen. „Einfach einen Biskuitboden durchschneiden, geschlagene Sahne mit Amarula-Likör füllen, etwas Cappuccino-Pulver dazu und die Böden damit füllen“, verriet die Hobbykonditorin das von ihr gut behütete Rezept. Mit ihrer Torte hat sie sich beim Heimatbund bedankt, dass sie ihre Seifen und ihre Seidenfloristik ausstellen durfte.

Auch Erich Kreth musste immer wieder Fragen zu seinen Arbeiten beantworten. Der 63-jährige Tünderaner verkaufte selbst getischlerte Holzarbeiten und nahm zum ersten Mal teil am Erntedankmarkt. Ebenso die „Yoga-Frauen“ aus Bisperode, die ein buntes Sortiment an selbst hergestellten und etwas ausgefallenen Marmeladen und Gelees verkauften. Beispielsweise Pfirsich mit Chili oder Sauerkirsch mit Rotwein.

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Die Kinder durften auf den alten Traktoren Platz nehmen.

Auch diesmal zog der Erntedankmarkt mehrere hundert Besucher an. „Alles ist bestens. Auch das Wetter spielt mit“, freute sich Ralf Semke, der Vorsitzende des Heimatbundes, der auch die Lila Bühne engagiert hatte. Ein musikalisches Programm und Spiele für Kinder rundeten die Veranstaltung ab. Für das Abholen der Erntekrone waren diesmal übrigens die Damen des Schützenvereins verantwortlich.

Immer dicht umlagert waren die Stände, an denen Marmeladen, Gestecke und vieles mehr im Angebot waren. Fotos: sto



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