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Rat für weitere Zusammenarbeit mit Tourismusagentur GeTour / Gruppe aus SPD, Grünen und UWG dagegen

Trotz Kritik geht’s weiter

COPPENBRÜGGE. Der Flecken wird in Sachen Tourismusförderung auch in den nächsten drei Jahren mit der Agentur GeTour zusammenarbeiten. Das hat der Gemeinderat mehrheitlich beschlossen. Heftiger Gegenwind kam in der vorausgegangenen Debatte allerdings vonseiten der Gruppe SPD/Grüne/UWG-FC, die dagegen votierte.

veröffentlicht am 24.08.2017 um 12:10 Uhr
aktualisiert am 24.08.2017 um 19:55 Uhr

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Maike Lina Schaper

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Maike Lina Schaper Reporterin zur Autorenseite
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Grundsätzlich, so die einleitenden Worte von Sprecher Rainer Olze, würde die Gruppe die interkommunale Zusammenarbeit befürworten. Die GeTour vertritt nicht nur Coppenbrügge, sie wirbt auch für Bad Münder und Salzhemmendorf um Touristen. Mit der Leistung, die die Tourismusagentur dabei an den Tag legt, ist die SPD/Grünen/, UWG-Gruppe allerdings nicht zufrieden. Als Beispiel führt Jurgis Tolkmitt (SPD) unter anderem veraltete Informationen auf dem Internetauftritt des Östlichen Weserberglands an oder, dass Links nicht funktionieren würden.

Die Gruppe hatte sich mehr Zeit gewünscht, um Ideen in die Verhandlungen mit der GeTour einzubringen. Daher plädierten sie bereits im vorausgegangenen Tourismusausschuss dafür, die Entscheidung, die Zusammenarbeit zu verlängern, um einige Monate zu verschieben. „Wenn wir unsere Anforderungen nicht vor der Fortschreibung mit der GeTour vereinbaren, werden wir danach unsere Verhandlungsmacht verlieren“, fürchtet Olze. Die Gruppe möchte Coppenbrügge besser präsentiert wissen. „Wenn wir Touristen nach Coppenbrügge holen wollen, die auch Geld in die Gemeindekasse bringen und nicht nur durchwandern, müssen wir diese Zielgruppe anders bewerben, als Kurgäste in Bad Münder oder Salzhemmendorf“, so Olze.

Auf der anderen Seite des Tisches wird die Kritik an der GeTour allerdings nicht geteilt. Aus Sicht der CDU/FDP-Gruppe mache die GeTour ihren Job, sagt Sprecher Thorsten Kellner und plädiert dafür, die bereits seit mehreren Jahren bestehende Zusammenarbeit fortzuführen. In Richtung SPD/Grüne/UWG geht der Hinweis von Kellner, dass diese nun drei Jahre Zeit zum überlegen haben – dann steht die nächste Vertragsverlängerung an. Pro Jahr zahlt Coppenbrügge 9600 Euro an die GeTour für ihre Leistungen, die laut Vereinbarung unter anderem die touristische Darstellung in Broschüren oder die Präsentation auf Reisemessen umfassen.

Bereits in den vergangenen Jahren ist die GeTour mit ihren Leistungen immer wieder zum Zankapfel zwischen den Kommunalpolitikern in Coppenbrügge geworden.



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