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Thüster Aktionskreis unterstützt Breitbandinitiative des Landkreises

Trommeln für den Glasfaserausbau

THÜSTE. „Der Glasfaserausbau für schnelles Internet ist zwingend erforderlich“, da sind sich die Mitglieder des Aktionskreises „Glasfaser für Thüste“ einig. Die Breitbandinitiative des Landkreises Hameln-Pyrmont sehen sie als große Chance für den Ort. Um auch die Thüster, die sich bisher noch wenig mit den Vorteilen des Glasfaserausbaus auseinandergesetzt haben, zu informieren, hat sich in dem kleinen Ort zwischen Ith und Thüster Berg ein Aktionskreis mit engagierten Bürgern gegründet.

veröffentlicht am 03.12.2018 um 11:30 Uhr
aktualisiert am 03.12.2018 um 15:20 Uhr

Thüster Bürger haben einen eigenständigen Aktionskreis für den Glasfaserausbau gebildet. Foto: Flügel
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Autor

Christian Göke Reporter
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Es begann mit einem kurzen Gedankenaustausch auf der Straße. Daraus bildete sich eine WhatsApp-Gruppe, die nun auch einen festen Platz auf der Internetseite des Ortes unter www.thueste.de hat. Marcus Flügel, einer der Mitbegründer der Gruppe, betont, dass jeder Einzelne von der schnellen Verbindung ins Internet profitieren könne. Nicht nur Privatpersonen, sondern auch Besitzer von Mietwohnungen und Immobilien würden profitieren. Ein vorhandener Glasfaser-Anschluss sei ein gewichtiges Argument für die Vermietung von Wohnungen und auch beim Verkauf von Immobilien. Für Thüste mit seinen vielen Gewerbe- und Industriebetrieben sei der Glasfaserausbau für das schnelle Internet ein entscheidender Staandortfaktor. Während des Besuchs des damaligen Wirtschaftsministers Olaf Lies bei der Firma Danform in Thüste wurde von den einheimischen Wirtschaftsvertretern wiederholt darauf hingewiesen, wie wichtig für sie ein schnelles Internet sei.

Fest steht, dass ein solcher Ausbau nur dann stattfindet, wenn sich 40 Prozent der Thüster Bürger, das entspricht 110 Haushalten, jetzt für einen Anschluss entscheiden. Diese Zahl von Vertragsabschlüssen muss bis spätestens zum 8. Januar 2019 erreicht sein, sonst bedeutet dies das endgültige Aus für den Glasfaser-Ausbau in Thüste.

Ein späterer Anschluss ist nur dann möglich, wenn 110 Anschlüsse zustande kommen. Dann wären die Kosten für einen solchen Anschluss aber um ein Vielfaches höher. Denn aktuell werden die Anschlusskosten fast zu 100 Prozent durch die Initiative des Landkreises getragen. „Lediglich die monatlichen Anschlussgebühren fallen an, und die sind in fast allen Fällen preisneutral zu den aktuellen Anbietern wie etwa Telekom oder Vodafone und in manchen Fällen sogar günstiger“, so Marcus Flügel vom Aktionskreis. Die Mitglieder des Aktionskreises wollen daher ihre jeweiligen Nachbarn direkt ansprechen und von den Vorteilen überzeugen. Auch die örtlichen Vereine engagieren sich in der Initiative. Sascha Grote stellt im Aktionskreis die Verbindung zum Sportverein WTW her, Karsten Wölfer als stellvertretender Ortsbrandmeister die Verbindung zur Feuerwehr und Inge und Manfred Roth bringen ihre Kontakte zum Verein Bürgerbus Salzhemmendorf ein.

Voraussetzung für schnelles Internet: der Ausbau des Glasfasernetzes. Foto: Wal
  • Voraussetzung für schnelles Internet: der Ausbau des Glasfasernetzes. Foto: Wal

Um individuell auf die Fragen der Thüster eingehen zu können, hat der Aktionskreis mit dem Unternehmen htp einen zusätzlichen Beratungstag organisiert. Dieser findet am Samstag, 15. Dezember, in der Zeit von 11 Uhr bis 17 Uhr im ehemaligen Gemeindehaus an der Langen Straße 30 in Thüste statt. Dort haben die Thüster dann auch Gelegenheit, ihre Aufträge zu erteilen. Für eine einfache Kontaktaufnahme hat der Aktionskreis die E-Mail glasfaser@thueste.de eingerichtet. Dort kann man sich mit Fragen zum Ausbau an die Mitglieder wenden oder aber auch seine Unterstützung anbieten. Unter der Internetadresse www.thueste.de/aktionskreis-glasfaser-fuer-thueste/ bietet der Aktionskreis grundlegende Informationen, Antworten zu häufig gestellten Fragen und Kontaktinformationen zu Servicepartnern an.

Die engagierten Thüster hoffen, bereits vor den Weihnachtsfeiertagen die erforderliche Anzahl von Verträgen für den Ort erreicht zu haben, um dann in eine schnelle digitale Zukunft zu schauen.



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