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UWG plädiert für verkehrsberuhigte Zone in der Schlossstraße

Tempo runter vor der Burg?

Coppenbrügge. Wie geht es im Kernort weiter, wenn die Ortsumgehung fertig ist? Dieser Frage will die neu gegründete Ortsgruppe der Unabhängigen Wählergemeinschaft im Flecken Coppenbrügge (UWG-FC) nachgehen. Und hat schon konkrete Vorschläge: So könnte die Schlossstraße zumindest teilweise verkehrsberuhigt werden.

veröffentlicht am 04.02.2016 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:51 Uhr

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Autor:

von Maike Lina Schaper
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Von den geladenen Mitgliedern waren 15 in das Hotel-Gasthaus zum Ith zur Gründung der Ortsgruppe gekommen. „Dass jeder zweite der Einladung gefolgt ist, halte ich für eine gute Quote“, meinte der Vorsitzende Klaus-Dieter Dohme. Seine Idee: Die Schlossstraße – vom Rathaus bis zur Werner-Düwel-Straße – zum verkehrsberuhigten Bereich zu erklären. Damit würde automatisch der gesamte Burgbereich aufgewertet, meint er. Auch für junge Familien will Dohme Anreize schaffen, „damit man nicht nur ältere Herrschaften mit Rollatoren sieht, sondern im Ort wieder Leben einkehrt“. Bis zur Fertigstellung der Umgehungsstraße 2022 würde es zunächst zwar nach einem langen Zeitraum klingen, „aber wer weiß, wie langsam die Mühlen der Behörden arbeiten, weiß auch, dass das vorbereitet werden muss“, mahnt Dohme. Gleichzeitig betont der UWG-Vorsitzende, dass die hiermit verbundenen Aufgaben einen Zusammenhalt aller politischen Gruppierungen bedürfen, denn „die Entscheidungen, die nun auf uns zukommen, beeinflussen die Zukunft Coppenbrügges“.

Bei der Gründung der Ortsgruppe Coppenbrügge wurden auch drei Gruppensprecher gewählt: Alexander Wehrmann, Andrea Münstermann und Axel Lemke gehören künftig auch dem Vorstand des Vereins im Flecken an. „Mit bisher vier Leuten war der Vorstand eher schwach besetzt. Durch die Erweiterung bekommen wir mehr Meinungen und auch mehr Anregungen. Man läuft weniger in die Irre“, hebt Dohme die Vorteile hervor.

Eine dritte Ortsgruppe der UWG im Flecken in Bisperode wäre im Hinblick auf die anstehende Kommunalwahl nach Ansicht Dohmes noch wünschenswert, doch hier fehle bislang noch jemand für die Führung. „In den Ortsratsbereichen von Bisperode mit Behrensen, Bessingen, Harderode und Diedersen hatten wir bisher ein Wahlergebnis von unter 10 Prozent, das uns insgesamt geschwächt hat. Wir brauchen 10 Prozent im Flecken, um ein zweites Ratsmandat zu bekommen. Bei der letzten Wahl haben wir dieses um nicht mal zehn Stimmen verfehlt“, erklärt Dohme. Zunächst wird sich die UWG allerdings Gedanken darüber machen, ob sie gemeinsam mit anderen freien Wählergemeinschaften auch bei der Kreistagswahl antreten wird.

Einen Teil der Schlossstraße zur verkehrsberuhigten Zone erklären will die UWG-FC.

Dana



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