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Lesung unter dem Motto „Kinder in der Weltliteratur“

Streiche wecken Erinnerungen

Bisperode. „Wie komisch sah ich doch aus, als ich eine Holzpuppe war, und wie froh bin ich jetzt, dass ich ein richtiger Junge geworden bin!“ Wer kennt ihn nicht, den holzköpfigen Pinocchio aus dem Kinderbuch von Carlo Collodi? Seit über 100 Jahren bringt die Holzfigur aus Italien mit ihren 36 Streichen junge und alte Menschen zum Lachen. Das Buch „Pinocchio“ gehört neben der Bibel und dem Koran zu den meist gedruckten Büchern der Welt. Alle lieben den Lausbuben mit der langen Nase, die bei jeder seiner Lügen immer ein Stück länger wird. Bei der Auswahl der Lektüre für den Lesenachmittag in der alten Schule unter dem Motto „Kinder in der Weltliteratur“ hat Gudrun Kreibaum den Pinocchio deshalb mit auf die Liste gesetzt.

veröffentlicht am 11.04.2016 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:48 Uhr

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Ingrid Eggert, die zu den sieben Vorlesern gehörte, las das 21. Abenteuer, in dem Pinocchio von einem Bauern gezwungen wird, den Wachhund vor seinem Hühnerstall zu spielen. Mit List schafft er es, vier Steinmarder zu fangen, die sich seit langem als Hühnerdiebe unbeliebt gemacht hatten. Unmengen an frisch gefangenen Krebsen „servierte“ Maj-Britt Grimme mit ihrer Astrid-Lindgren-Geschichte, in der sich Michel aus Lönneberga auf Krebsfang begibt. Um seinem Vater eine Freude zu machen, setzt Michel die noch lebenden Krebse in eine große Wanne, die er seinem Vater vor das Bett stellt. Klar, dass der am Morgen schlaftrunken mit einem Fuß zwischen die Scheren eines Krebses gerät.

Auch „Pole Poppenspäler“ von Theodor Storm, „Wanka“ von Anton Tschechow, „Tom Sawyer“ von Mark Twain oder „Nils Holgersson“ von Selma Lagerlöff gehörten zu den literarischen Helden in der alten Schule. Veranstaltet wurde der humorvoll-besinnliche Lesenachmittag von dem Kulturkreis des Vereins für „Historische Landtechnik Bisperode“ (HLB). „Die nächste Lesung findet statt am 6. Juni auf dem Segelflugplatz Bisperode“, kündigte Christa Beckmann an. Vorgestellt werden dann unter dem Motto „Airlesen“ Texte „aus der Luft gegriffen“. sto



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