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Bauausschuss ließ sich Haushaltsansätze für 2018 vorstellen

Straßenbau: Warnung vor aufgeschobenen Problemen

COPPENBRÜGGE. Für Straßenunterhaltungen sind in Coppenbrügge 100 000 Euro vorgesehen. Beckmannstraße und Domänenweg sind derzeit besondere Sorgenkinder der Baubehörde; in Bisperode gäbe es beispielsweise an der Sandstraße dringenden Handlungsbedarf. Bauamtsleiter Jürgen Krückeberg mahnte jedoch an, auch einmal über Straßenneubau nachzudenken. Reparieren und flicken könnten manche Probleme auch nur aufschieben.

veröffentlicht am 22.11.2017 um 18:35 Uhr

Viele Coppenbrügger Straßen müssen repariert werden. Foto: Dana
Joachim Zieseniß

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Joachim Zieseniß Reporter Bodenwerder zur Autorenseite
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Der Flecken Coppenbrügge unterhält auf seine Kosten 50 Kilometer Gemeindestraßen, 18 Kilometer Gemeindeverbindungswege, 27 Brücken, 35 Bushaltestellen und Wendeplätze, davon 30 mit Wartehäuschen. Allein um diese Einrichtungen zu unterhalten, sind 463 900 Euro erforderlich. Nur rund 5000 Euro sind hier als investive Mittel angesetzt. Diese Zahlen ließ sich der Coppenbrügger Ausschuss für Bauwesen, Umweltschutz, Gemeindeentwicklung und Infrastruktur jetzt in seiner jüngsten Sitzung von Anja Hölscher von der Finanzabteilung und Bauamtsleiter Jürgen Krückeberg vorstellen. Auf der Tagesordnung standen die Haushaltsansätze für 2018 für den Baubereich der Kommune, deren Aufwendungen sich insgesamt auf 2,03 Millionen Euro belaufen.

Wie Krückeberg dem Fachausschuss erklärte, sind für Straßenunterhaltungen allein 100 000 Euro vorgesehen. So seien im Kernort Beckmannstraße und Domänenweg derzeit besondere Sorgenkinder der Baubehörde; in Bisperode gäbe es beispielsweise an der Sandstraße dringenden Handlungsbedarf. Krückeberg: „Wir reparieren und flicken, müssten aber vielleicht auch mal über Straßenneubau nachdenken. Sonst werden uns die aufgeschobenen Probleme auch schnell mal einholen.“ Was Bürgermeister Hans-Ulrich Peschka zu der Feststellung veranlasste, man müsse sich „als Kommune verstärkt um Fördermittel bemühen.“

Mit Aufwendungen von 687 200 Euro ist der kommunale Bauhof ein weiterer großer Kostenfaktor im Coppebrügger Baubereich. Wegen wachsender Aufgaben soll hier das Personal etwas aufgestockt werden. In Maschinen sollen 49 500 Euro investiert werden. Für den Winterdienst sind 68 900 Euro eingeplant. Hier haben man versucht, die Kosten für den Streudienst auf Gemeindestraßen und -plätzen durch Vergabe an Fremdfirmen zu senken, habe dann aber einen heimischen Landwirt gefunden, der Streudienste übernehmen wird. Krückeberg: „Alles andere wäre sehr viel teurer geworden.“

Für die Pflege der Grünanlagen des Fleckens werden 134 000 Euro aufgewendet. 61 300 Euro kostet den Flecken die Unterhaltung von Wasserläufen und -bauten sowie der Hochwasserschutz.

Ein weiterer großer Posten sind mit 94 600 Euro die notwendigen Aufwendungen für Landwirtschafts- und Wirtschaftswege im Flecken. Hier erklärte Bauamtsleiter Krückeberg, dass durch den anhaltenden Regen im Ernteeinsatz viel zerfahren worden sei. Einige Wege seien bereits für heutige Tonnagen-Belastungen aufgerüstet worden. „Im Frühjahr müssen wir erst einmal schauen, was alles kaputtgegangen ist“, so Bauamtschef Krückeberg.

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