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Bauarbeiten direkt vor den Haustüren – Lauensteiner kritisieren fehlende Information

Straße aufgerissen: Anwohner sitzen fest

Lauenstein (fs). Im Zuge der Sanierung der Landesstraße 425 in Lauenstein wurde jetzt der zweite Bauabschnitt eingerichtet – und das sorgt für Ärger bei Anwohnern und Auswärtigen. Während die einen teilweise nicht aus ihren Hauseinfahrten kommen, haben die anderen Probleme bei der Orientierung.

veröffentlicht am 28.05.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 09:21 Uhr

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Vom Naturbad Lauenstein bis hin zur Kreissparkasse wurde die Fahrbahn der L 425 auf der Hemmendorfer Straße aufgerissen und in eine Einbahnstraße umgewandelt. Vergessen wurden dabei allerdings teilweise Beschilderungen zur Umleitung über die Rudorffstraße Richtung Spiegelberg, so dass Verkehrsteilnehmer ohne Ortskenntnisse Schwierigkeiten haben, durch die verschiedenen Baustellenabschnitte ihren Weg zu finden.

Als die Nachricht von der baldigen Sanierung Lauen-stein erreichte, waren die Einwohner noch hoch erfreut – doch durch das Leben mit der Baustelle hat sich die Stimmungslage verändert. Verärgert sind die Anwohner der Hemmendorfer Straße vor allem darüber, dass sie nicht darüber informiert wurden, dass die Fahrbahn direkt vor ihren Einfahrten aufgerissen wird. Die Folge: Sie können ihre Einfahrten weder befahren noch ihre Autos vom Hof lenken. „Das ärgert mich sehr“, sagt Matthias Kutz (37). „Keiner hat uns darüber informiert.“ Auch seine Nachbarin Anke Eickhoff (44) ist verärgert. „Nicht nur, dass ich mein Auto nicht mehr vom Hof bekomme. Meine Mutter ist gehbehindert und kann nur mithilfe ihres Rollators mühsam einkaufen gehen. Das hat sich jetzt auch erledigt; hätten wir das vorher gewusst, hätten wir auf Vorrat einkaufen fahren können!“ Auf Fragen der Bewohner an die Bauarbeiter, wie sie von ihren Höfen kommen sollen, sei ihnen zugesagt worden, die Straße werde mit Splitt aufgeschüttet. „Das wurde meinem Freund an der Wallstraße auch schon zugesichert – und nichts ist passiert“, sagt Anke Eickhoff.

Uta Weiner-Kohl, stellvertretende Leiterin des Geschäftsbereichs Hameln der niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr erklärte auf Nachfrage, dass die Baufirma kurzfristig eine zweite Kolonne zur Verfügung stellen konnte und so die Gelegenheit genutzt wurde, um die Bauarbeiten voranzubringen. Aufgrund der kurzfristigen Planung könne es zu Überschneidungen kommen, die Einfahrten der Anwohner würden aber schnellstmöglich wieder zugänglich sein, da die Baufirma gehalten sei, zumindest provisorische Zufahrten zu gewähren. Zu der unzureichenden Beschilderung sagte Uta Weiner-Kohl, dass alle notwendigen Beschilderungen, wie sie mit der Behörde und der Polizei besprochen wurden, aufgestellt worden seien. Sollte hier darüber hinaus Bedarf bestehen, müsse das nochmals überprüft werden.

Für den zweiten Bauabschnitt ist die Fahrbahn der Hemmendorfer Straße aufgerissen worden.Foto: fs



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