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Alle Hits der Beach Boys

Strandparty im Okal-Café

LAUENSTEIN. Draußen Herbsttristesse, innen pure Lebensfreude mit dem Sound, der den Geschmack von Freiheit, Unbeschwertheit, Sonne, Strand und Meer hat: Die Beach Boys sind da. In Gestalt ihrer (zumindest in Deutschland) anerkannt besten Coverband lassen sie im Okal-Café die wilden 60er Jahre wieder aufleben.

veröffentlicht am 29.10.2017 um 12:56 Uhr
aktualisiert am 29.10.2017 um 17:40 Uhr

Beste Stimmung und volles Haus im Okal-Café: Die Beach-Boys-Revival-Band kommt ihrem Original sehr nahe. Foto: HEK
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Henner-E. Kerl Reporter
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Man sah es Gunnar Wiegand, dem Chef des Hauses und Vorsitzenden des veranstaltenden Vereins Lokalmusik beim Opening an: Mit dem Gastspiel der Beach-Boys-Revival-Band ist für ihn ein Herzenswunsch in Erfüllung gegangen, und er sollte in der Tat bis zum Ende des zweistündigen Gigs nicht enttäuscht werden. Die Band aus dem Ruhrpott lieferte eine Show ab, die vom ersten Akkord an zum Volltreffer wurde. Nicht nur, weil wie bei Konzerten der besten Coverbands gilt: Augen zu, und Du glaubst, die Originale stehen auf der Bühne. Sondern weil die fünf Musiker eine mitreißende Spielfreude entwickelten, und in George Mayor einen Frontman haben, der sich als vorzüglicher Conférencier und Entertainer entpuppte. Die Beach Boys perfekt zu imitieren, in die Rolle der Wilson-Brüder Brian, Carl und Dennis, von Mike Love und Alan Jardine zu schlüpfen und den differenzierten, so einprägsamen vierstimmigen Chorgesang originalgetreu auf die Bühne zu bringen, das kann kaum gelingen. Doch George Major (Gesang), Freddi Lubitz (Bass, Gesang), Alex Claus (Schlagzeug, Gesang), Georg Grewe (Keyboards, Gitarre, Gesang) und Horst Molly Schreiber (Gitarre, Gesang) kommen ihren Idolen sehr nahe. Mit „Surfin USA“ begann ihr Konzert, und es folgten alle Hits der Beach Boys. Ein Ohrwurm nach dem anderen und kaum ein Hit, der vom begeisterten Publikum nicht mitgesungen wurde. „Von California Girl“ bis zu „Little Honda“, von „Barbara Ann“ bis „Good Vibrations“, von „Cottenfields“ bis „Help Me Rhonda“ oder „I Get Around“ und „Sloop John B“: Die Surfmusik aus Kalifornien lebte wieder auf.

Mitglieder der Band eroberten als „Strandjungs“ mit ihrer deutschen Version von „Surfin USA“ übrigens Platz 1 bei Dieter Thomas Hecks legendärer ZDF-Hitparade. 33 Jahre ist das her, und so lange schon tourt die Revival-Combo mit wechselnden Besetzungen durch Europa. Aber müde werden George Major und Co nicht. Sie glänzten im Okal-Café gesanglich ebenso wie instrumental. Vor allem Bassist Freddi Lubitz, der stimmlich Aland Jardine sehr nahe kommt, und Leadgitarrist Molly Schreiber brachten den Sound der Beach Boys nach Lauenstein.

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