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Mitte Oktober sollen die Baumaschinen anrücken / Sechs Unternehmen bewarben sich um den Großauftrag

Start für Ortsumgehung rückt näher

COPPENBRÜGGE. Europaweit war der Auftrag für den Erd- und Straßenbau für die Umgehungsstraße Coppenbrügge/Marienau ausgeschrieben worden. Sechs Unternehmen gaben ihre Angebote ab. „Die lagen alle ziemlich eng beeinander. Den Zuschlag hat eine niedersächsische Firma bekommen, die auch eine Dependance in Hannover hat“, lässt Markus Brockmann durchblicken.

veröffentlicht am 25.09.2018 um 19:04 Uhr

Hier fangen im Oktober die Bauarbeiten für die Umgehungsstraße an. Foto: Dana

Autor:

G. Erol Hesse-Öztanil
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Den Namen des Unternehmens möchte der Leiter der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr Geschäftsbereich Hameln allerdings nicht nennen. „Wir wollen keine Werbung machen“, so Brockmann. Aber spätestens wenn die Baumaschinen anrücken, dürfte bekannt sein, wer sich den 13-Millionen-Euro-Auftrag sichern konnte. „Derzeit können wir noch nicht genau sagen, wann es losgeht. Die Firma erstellt in Abstimmung mit uns einen Bauzeitplan“, erklärt Brockmann. Er geht davon aus, dass der Startschuss für die Erd- und Straßenbauarbeiten Mitte Oktober fallen wird.

Und nach welchen Kriterien erfolgte der Zuschlag? Hier steht laut Brockmann der Grundsatz der Wirtschaftlichkeit im Vordergrund. Zudem wurde darauf geachtet, ob die Firma auch den speziellen Anforderungen vor Ort gerecht wird. „Wir haben es im Raum Coppenbrügge mit empfindlichen Böden zu tun. Es gibt manchmal hohe Grundwasserstände, mit denen gearbeitet werden muss. Bei dem Erdbau muss mit sehr viel Sorgfalt vorgegangen werden, damit die Dämme für die Brückenbauwerke später nicht einsacken.“ Doch Brockmann ist zuversichtlich. Man habe zudem für die Bauüberwachung und die damit verbundene Qualitätssicherung ein „sehr erfahrenes Ingenieurbüro“ mit Sitz in Hameln gewinnen können. Die insgesamt über sechs Kilometer lange Ortsumgehung ist mit zahlreichen Brücken gespickt. Sieben der 17 geplanten Überführungen sind bereits fertiggestellt worden. Sie schlugen mit acht Millionen Euro zu Buche.

Es ist vorgesehen, ab der Bundesstraße 442 (Niederstraße/Woltweg) mit dem Trassenneubau der neuen Ortsumgehung in Richtung Marienau bis zur Schachtebeeke zu beginnen. Die Brücke der künftigen Umgehungsstraße über die B 442 kann erst 2020 errichtet werden. Dafür muss zuvor die Bundesstraße um rund 1,40 Meter tiefer gelegt werden. Dieser tieferzulegende Bereich erstreckt sich vom Ortseingang Coppenbrügge bis zur Gemeindestraße Mittelmühle. Für den Bau dieses Abschnittes ist eine Vollsperrung der B 442 von etwa vier Monaten erforderlich, wie die Straßenbaubehörde mitteilt. Eine Umleitung wird über die Landesstraße 423 in Richtung Hasperde zur Bundesstraße 217 nach Hachmühlen und umgekehrt eingerichtet. Brünninghausen und Bäntorf sind dann nur über Hachmühlen zu erreichen. Die Verlegung der Landesstraße 422 auf das neue Bauwerk zwischen Dörpe und Coppenbrügge erfolgt voraussichtlich ebenfalls 2019. Dafür wird eine fünfmonatige Vollsperrung erforderlich. Über die Vollsperrung der Landesstraße 422 wird laut Straßenbaubehörde noch rechtzeitig informiert. Eine örtliche Umleitung wird es dann nicht geben. Lediglich für Rettungsfahrzeuge und Radfahrer soll eine baustellennahe Umfahrung als Provisorium eingerichtet werden. Die Umleitung wird über Eldagsen, Mehle und Oldendorf erfolgen.

„Der derzeit im Bau befindliche Abschnitt der Ortsumgehung hat 3,2 Kilometer Länge, der noch verbleibende 3,1 Kilometer. Der Verkehr soll im Herbst 2021 diesen Abschnitt bereits nutzen können“, ergänzt Markus Brockmann.



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