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Literatur so vielfältig wie die Veranstaltungsorte

Stammgäste bei der Lesewoche

Coppenbrügge/Marienau. „Auf Wiedersehen. Bis morgen!“ Es ist beinahe ein Ritual, wie sich der harte Kern der Leserschaft voneinander verabschiedet. Manche stehen noch in kleinen Gruppen zusammen, nehmen den soeben gehörten Lesestoff durch und sind voller Erwartung auf den nächsten Abend der fast schon traditionellen Lesewoche von „Unser Dorf liest“.

veröffentlicht am 08.07.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 09:41 Uhr

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Autor:

Christiane Stolte
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Diesmal jährte sich die beliebte Veranstaltung zum 15. Mal. Rund 380 Besucher aus den Regionen Coppenbrügge, Salzhemmendorf und Hameln haben an den insgesamt fünf Leseabenden teilgenommen. „Mit dieser Zahl können wir zufrieden sein“, bilanziert Buchhändler Heiner Stender am letzten Abend in der St.- Marien-Kapelle Marienau. Vorzugsweise wird natürlich draußen gelesen, wegen der kühlen Temperaturen musste die Veranstaltung dreimal nach innen verlegt werden.

Mit der Lesewoche möchte die Kulturinitiative unterhalten, zum Lesen animieren und das kulturelle Angebot in der Region bereichern.

Ist ihr Anliegen auch diesmal gelungen? „Auf jeden Fall“, betont Rainer Scheidl, der mit seiner Frau Christel seit Jahren zu den Stammgästen gehört. Zum Auftakt der Lesewoche in Bisperode hatte der Salzhemmendorfer einige Kinderbücher der Kinderbuchautorin Gerda Marie Scheidl, seiner vor acht Jahren verstorbenen Mutter, mitgebracht, um sie als Dankeschön an die mitwirkenden Kinder zu verteilen.

Drei Dinge sind es, die den Reiz der Lesewoche ausmachen, wie von vielen Seiten zu hören war: die wechselnden Veranstaltungsorte, das Ambiente und die Vielfalt an Literatur. Gelesen wurde diesmal in Bisperode, Dörpe, Bäntorf, Coppenbrügge und Marienau. Zu hören waren Geschichten rund ums Reisen, um die Eisenbahn, die Liebe, die Ehe und um die lieben Kleinen, die ebenso liebenswert wie rauflustig sein können.

Auch eine Autorenlesung stand auf dem Programm. Im Kulturzentrum Coppenbrügge präsentierte Claudia Schreiber ihren Roman „Süß wie Schattenmorellen“ (wie die Dewezet berichtete).

Bei der Abschlussveranstaltung der diesjährigen Lesewoche in Marienau erinnert Ernst Wöbbeking an den 2007 verstorbenen Hartmut Klappenbach, auf dessen Initiative die Lesewoche in Coppenbrügge vor 15 Jahren ins Leben gerufen worden war. Er und die anderen Mitleser hätten damals in den 90er Jahren nicht geglaubt, eine solche Erfolgsgeschichte auf den Weg zu bringen. „Hartmut, wir danken dir“, betont Ernst Wöbbeking.



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