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Gemeindeverband richtet Arbeitsgemeinschaft ein / Parteistruktur soll überdacht werden – künftig nur noch ein Ortsverein?

SPD Salzhemmendorf fordert leistungsfähiges Bildungssystem

Salzhemmendorf (sto). Wie ist es im Flecken Salzhemmendorf um die Bildung bestellt? Was könnte verbessert werden? Wie lassen sich vorhandene Strukturen ergänzen? Um die konkrete Bildungssituation vor Ort zu erfassen, möchte der SPD-Gemeindeverband Salzhemmendorf eine „Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB)“ ins Leben rufen und noch in der ersten Jahreshälfte einladen zu einer Gründungsversammlung. Die AfB ist eine Arbeitsgemeinschaft der SPD, die bundesweit agiert, um ein gerechtes und leistungsfähiges Bildungssystem zu schaffen. „Auch Nichtmitgliedern der Partei steht sie offen“, betont Marvin Döbler. Das Osterwalder Ortsratsmitglied hatte einen Antrag auf Gründung einer Arbeitsgemeinschaft gestellt, der in der Mitgliederversammlung des Gemeindeverbandes einstimmig beschlossen wurde. Ziel sei, Experten für verschiedene Bereiche der Bildung zu vernetzen. Nach einer Bestandsaufnahme soll ein Bildungskonzept entstehen, das alle Bereiche von frühkindlicher Bildung bis zum Lernen im Alter umfasst. „Ein langfristiges Konzept ist notwendig, um sich für die Herausforderungen des Strukturwandels im ländlichen Raum zu rüsten“, sagte Döbler. Mit der Bildungsforschung soll die Situation in Kindergärten, Grundschulen, in den Schulzweigen der Kooperativen Gesamtschule Salzhemmendorf sowie in der Volkshochschule untersucht werden. Das Konzept müsse darüber hinaus am Stand der Wissenschaft orientiert sein.

veröffentlicht am 09.03.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 15:21 Uhr

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Neben dem Thema Bildung will sich der 176 Mitglieder zählende SPD-Gemeindeverband mit den Folgen des demografischen Wandels auseinandersetzen und Lösungsvorschläge erarbeiten. „Wir müssen überlegen, welche Anreize geschaffen werden könnten, um junge Familien im Flecken zu halten“, appellierte Karl-Heinz Grießner. Weiter einsetzen will sich das Gremium für eine bessere Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr. In „eigener Sache“ möchte der Gemeindeverband an der Parteistruktur arbeiten, denn kleine Vereine mit nur sieben Mitgliedern seien auf Dauer nicht lebensfähig. „Wir sollten deshalb über einen gemeinsamen Ortsverein diskutieren“, regte Grießner an.

Ulrich Watermann forderte in der Versammlung eine „vernünftige Bildungspolitik“ auf breiter Ebene. „Es kann nicht sein, dass Bildung nur noch in den Zentren stattfindet“, betonte der SPD-Landtagsabgeordnete. Mit Stephan Weil, dem Landesvorsitzenden der SPD Niedersachsen, sei die Partei deshalb gut aufgestellt für die Landtagswahl 2013.

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