weather-image
12°

SPD kritisiert Mehrheitsentschluss: Krippenplätze sollen deutlich teurer werden

Coppenbrügge/Brünnighausen (sto). Als „Rasenmäher-Gerechtigkeit“ und „soziale Kälte“ bezeichnete Karl-Heinz Brandt den Antrag der Mehrheitsgruppe CDU/FDP in Coppenbrügge, die Gebühren für Kinderkrippen zu erhöhen. Die SPD stimmte infolgedessen im Ausschuss auch gegen den Haushaltsplanentwurf.

veröffentlicht am 16.03.2012 um 18:06 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 14:41 Uhr

Nach dem Antrag der Mehrheitsgruppe müssten Eltern demnächst 130 statt bislang 85 Euro für eine 20-Stunden-Wochenbetreuung in einer Krippe monatlich zahlen.
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Aufgrund der Kostensteigerung für den Betrieb von Kindergärten und Krippen hatte die Verwaltung im Ausschuss einen Anpassungsvorschlag unterbreitet. Demnach würde beispielsweise eine Betreuung von vier Stunden, fünfmal pro Woche, von derzeit 85 Euro monatlich auf 100 Euro angehoben. Dieser Vorschlag würde sowohl für die Unterbringung im Kindergarten als auch für die Betreuung in Krippen gelten. Von der Mehrheitsgruppe wurde daraufhin beantragt, die Gebühren für Krippe und Kindergarten separat zu behandeln. Im Klartext heißt das, die Gebühren in den Kinderkrippen sollen stärker angehoben werden. Für eine vierstündige Krippenbetreuung unter der Woche hätten die Eltern nach dem Antrag der Mehrheitsgruppe monatlich somit 130 Euro zu zahlen.

In der Sitzung des Ausschusses für Kultur, Soziales und Tourismus lehnte die SPD den Antrag ab, während er von der Mehrheitsgruppe am Donnerstag in Brünnighausen mehrheitlich befürwortet wurde. „Wir wollen eine kinderfreundliche Gemeinde sein – und dann diese Erhöhung!“, empört sich der SPD-Fraktionsvorsitzende.

Wie die Mehrheitsgruppe ihren Antrag begründet, lesen Sie in der Dewezet.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt