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Städtebauförderungsprogramm: Coppenbrügge und Salzhemmendorf dabei

Sozialministerin bewilligt 70 000 Euro

Coppenbrügge/Salzhemmendorf (hen). Die Gemeinden Coppenbrügge und Salzhemmendorf erhalten insgesamt 70 000 Euro aus dem Städtebauförderungsprogramm „Kleinere Städte und Gemeinden“. Das hat gestern Niedersachsens Sozialministerin Aygül Özkan bekannt gegeben – ohne näher darüber zu informieren, für welche Projekte das Geld bestimmt ist. Auch auf Nachfrage konnten dazu keine Angaben gemacht werden.

veröffentlicht am 27.03.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 13:41 Uhr

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Beworben hatte sich wie berichtet der Flecken Salzhemmendorf mit einem Wegekonzept für den Kernort. Coppenbrügge wollte auf diesem Weg Fördermittel für den Umbau des Museums und das neue Familienkompetenzzentrum, das in Zusammenarbeit mit der Kirche konzipiert wird, erhalten. Außerdem erhofften sich die Gemeinden gemeinsam eine Förderung von Planungskosten. Bewilligt wurden jetzt offensichtlich nur Mittel für Familienzentrum und Planungskosten. „Eine schöne Hausnummer für die beiden Kommunen und unser Planungskonzept“, sagte gestern Coppenbrügges Bürgermeister Hans-Ulrich Peschka auf Anfrage. Offiziell haben beide Verwaltungschefs noch keine Mitteilung aus dem Ministerium erhalten. Nach dem Anruf der Dewezet machte Peschka sich in Hannover schlau – und erhielt die Auskunft, dass die Salzhemmendorfer Pläne für die Infrastruktur ebenso wenig berücksichtigt wurden wie das Museum. „Das tut mir auch leid für die Burg“, sagte Peschka, „aber auch mit kleinen Schritten kommt man weiter“. Sein Salzhemmendorfer Amtskollege Martin Kempe hatte ebenfalls noch keine näheren Informationen zur Mittelvergabe und wollte deshalb auch nichts weiter sagen.

In das Programm fließen in diesem Jahr Landesmittel inklusive der Bundesfinanzhilfen in Höhe von insgesamt rund 6,3 Millionen Euro.



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