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Gemeinde unterstützt Einwände der Anwohner im Zuge der Umgehungsstraßen-Planung

Sorge um Lärmpegel an der Weißen Brücke

Coppenbrügge (sto). Grundstückseigentümer im Bereich der „Weißen Brücke“ haben Bedenken hinsichtlich einer möglichen Lärmentwicklung geäußert – Anlass sind die Pläne für die Ortsumgehung Coppenbrügge.

veröffentlicht am 20.12.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 16:41 Uhr

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Mit dem Bau soll die bisherige Bundesstraße (B 1) verlegt werden von westlich Coppenbrügge bis südlich Marienau. Die Verlegungsstrecke beginnt westlich von Coppenbrügge an der Unterführung der Bahnstrecke Elze-Löhne und wird nördlich und östlich um Coppenbrügge und Marienau geführt. Sie endet nach erneuter Querung der Bahnstrecke mit dem Anschluss an die vorhandene B 1 südlich von Marienau. Im Zuge der Baumaßnahmen sollen die Landesstraßen 422 und 423 verlegt werden. Die in Coppenbrügge endende Bundesstraße 442 soll in vorhandener Trasse höhenmäßig angepasst werden. Des Weiteren ist geplant, Gemeindestraßen zu verlegen und Wirtschaftswege als Ersatz für unterbrochene Wegebeziehungen auszubauen oder neu herzustellen.

Die „Weiße Brücke“ befindet sich direkt an der besagten Unterführung der Bahnstrecke Elze-Löhne. „Einige Grundstückseigentümer befürchten einen Anstieg des Lärmpegels“, so Gemeindebürgermeister Hans-Ulrich Peschka. Die Einwände werden von der Gemeinde unterstützt und in einer Stellungnahme an die Baubehörde weitergeleitet. Um den Lärmpegel niedrig zu halten, sei ein Lärmschutzwall denkbar. Auf die Einwände werde auf jeden Fall und in irgendeiner Form reagiert.

„Auch der Einbau gut isolierter Fenster an den betroffen Häusern wäre möglich“, ergänzt Rainer Greve vom Bauamt. Innerhalb der Anfang Dezember abgelaufenen Frist zur Auslegung der Planfeststellungsunterlagen für die geplante Ortsumgehung Coppenbrügge seien insgesamt nur wenige Einwände bei der Gemeinde eingegangen. Die Einwendungsfrist läuft endgültig am 22. Dezember ab.

Im Bereich „Osterwaldblick“ zwischen Coppenbrügge und Dörpe werde ebenfalls über einen Lärmschutzwall nachgedacht. An dieser Stelle komme eine „Troglage“ der Straße in Betracht. Durch Aushub vorhandener Erde könne ein Lärmschutzwall angelegt werden, der dann bepflanzt werde könnte, erläutert Peschka.

Der Gemeindebürgermeister weist darauf hin, dass das Gewerbegebiet zwischen Coppenbrügge und Marienau an die Umgehungsstraße angebunden werden soll und eine in dem Bereich wachsende alte Eiche erhalten bleibe.

„Seit 1960 wird über die Ortsumgehung Coppenbrügge gesprochen. Mit dem Bau der Umgehungsstraße wird nun bald eine weitere unendliche Geschichte in die Tat umgesetzt werden“, freut sich Peschka.

Die Umgehungsstraße schaffe endlich die lang ersehnte Entlastung des Durchgangsverkehrs.

Darüber hinaus werde derzeit über die Durchführung eines Flurbereinigungsverfahrens mit einer anschließenden Dorferneuerungsmaßnahme für die Ortsteile Coppenbrügge und Marienau mit den zuständigen Behörden verhandelt. Mit dem Baubeginn rechne er 2011. „Die Bauzeit wird etwa zweieinhalb Jahre betragen“, sagt Peschka.

Im Bereich der Weißen Brücke befürchten einige Anwohner einen Anstieg des Lärmpegels.Foto: sto



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