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Nachbesserungen in sanierter Turnhalle

Sonne stört Sportler – Folie für die Fenster

Bisperode (ist). 102 Jahre habe es gedauert, stellt Andreas Elsner fest, bis der TSV Bisperode von 1910 unter Dach und Fach, sprich zu einem Vereinsheim durch die Nutzung der ehemaligen Hausmeisterwohnung in der Grundschule gekommen sei. Nicht ganz solange habe dagegen die Feststellung gebraucht, dass mitunter eine energetisch topaktuelle Sanierung der Sportanlagen im 21. Jahrhundert unwillkommen übermäßiges Blendwerk sein kann.

veröffentlicht am 27.06.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 08:21 Uhr

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Insbesondere die TSV-Tischtennisspieler hatten direkt nach Abschluss der kommunalen Sanierungsarbeiten in der Grundschulturnhalle Bisperode im August 2011 festgestellt, dass die energetisch verschmähten und daher entfernten Glasbausteine hinsichtlich des sportlichen Überblicks an der Platte der klaren Dreifachverglasung allemal überlegen waren. „Insbesondere der Lichteinfall bei Sonnenschein am späten Nachmittag und Abend hat zu erheblichen Problemen und Irritationen der Spieler geführt“, so Elsner. „Das ging so weit, dass zeitweise der Punktspielbetrieb gefährdet war, weil sich Gegner weigerten, unter diesen unzumutbaren Verhältnissen die Wettkämpfe zu Ende zu führen.“

Als Lösungsmöglichkeiten waren in Zusammenarbeit mit der Verwaltung die Alternativen Vorhänge und Rollos/Rollläden als unpraktikabel, technisch zu kompliziert und zu teuer verworfen worden. In Zusammenarbeit mit dem Hamelner Unternehmen Autoglas sind seit Mai die 24 Fensterscheiben von dieser Firma mit einer milchigen Blendschutzfolie beklebt worden, die die störenden Sonnenstrahlen bei nur geringem Lichtverlust ohne Behinderung der routinemäßigen Reinigungsarbeiten brechen. „Für die Gemeinde, die Grundschule und den TSV sind dadurch keine Kosten entstanden“, teilt Elsner mit. „Wohl etwas ehrenamtliche handwerkliche Arbeit für die Vereinsmitglieder“, aber die habe im Rahmen des Aus- und Umbaus sowohl der Kommunikations- und Begegnungsstätte für Jugend und Sport als auch des Vereinsheims mittlerweile fast schon gern bedienten Spartenstatus bei TSVlern erreicht.

Den Kostenaufwand von 3000 Euro hat das Team um Andreas Hichert von der Firma Autoglas übernommen. „Das hätten wir im 102. TSV-Jahr, das ganz im Zeichen der Bauarbeiten stand und steht, sicherlich nicht auch noch so ohne Weiteres wuppen können“, so Elsner, Dominik von der Heyde (Spartenleiter Tischtennis) und Siegfried Wulf (Leiter Tischtennis Schüler und Jugend) am Rande der jetzt ungeblendeten Tischtennisvereinsmeisterschaften.



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