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Salzhemmendorf bekommt ersten „Drive-in-Bankschalter“ im Landkreis

So sehen die Pläne der Volksbank aus

SALZHEMMENDORF. Auf dem Gelände gegenüber von Marktzentrum und Rathaus kann man sie schon sehen: Die Skizzen für die neue Filiale der Volksbank in Salzhemmendorf.An der Außenseite der neuen Filiale soll den ersten „Drive-in-Bankschalter“ im Landkreis geben.

veröffentlicht am 03.08.2016 um 18:02 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 10:30 Uhr

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Autor:

Maike Lina Schaper
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Auf dem Gelände gegenüber von Marktzentrum und Rathaus kann man sie schon sehen: Die Skizzen für die neue Filiale der Volksbank in Salzhemmendorf. Den Plan, auf dem Grundstück am kleinen Lahweg zu bauen, hat die Genossenschaftsbank schon länger, doch die Umsetzung verzögerte sich bisher, sagen die Vorstandsmitglieder Norbert Gellert und Ilka Osterwald.

Grund für den Neubau sei, dass die aktuelle Filiale am Markt in Salzhemmendorf viel zu klein wäre. Der Trend gehe zwar bei den einfachen Bankdienstleistungen deutlich zugunsten des Online-Bankings, doch der Bedarf an qualitativen Beratungsgesprächen habe zugenommen, erklärt Gellert. Beispielsweise wickele man einen Hauskauf nicht einfach am Schalter ab. Dafür brauche es den nötigen Platz. Aktuell werden die Kunden der Volksbank für derartige Beratungsgespräche nach Lauenstein geschickt. Die Filiale dort ist zwar schon seit Längerem geschlossen, doch noch befinden sich dort die Büros einiger Berater. Ab dem kommenden Sommer soll das Salzhemmendorfer Geschäft der Volksbank im Wesertal in der neuen Filiale gebündelt werden.

Die Mitarbeiter aus den geschlossenen Filialen in Lauenstein und Wallensen seien aber nicht arbeitslos, sondern werden in Salzhemmendorf oder anderweitig im Unternehmen arbeiten, versichert Gellert. Außerhalb Salzhemmendorfs hält die Bank noch in Oldendorf an zwei Tagen Präsenzzeiten mit Mitarbeitern vor. Das läge vor allem an dem noch recht gut frequentierten Standort an der Bundesstraße, sagt Gellert und weist darauf hin, dass selbst Geldautomaten für Banken Kostenfaktoren sind. In Lauenstein und Wallensen teilt sich die Volksbank bereits die Geldautomaten mit der hiesigen Sparkasse Hameln-Weserbergland, die dort ebenfalls bereits ihre Filialen geschlossen hat. Den Schritt zurück werde es aber nicht mehr geben, bestätigt Gellert mit Verweis auf die Marktsituation. Trotzdem sei für die Volksbank die Präsenz in der Region wichtig, selbst wenn das Kosten verursache wie beispielsweise durch den Neubau.

So soll die neue Filiale der Volksbank in Salzhemmendorf aussehen. Architektur-Grafiken: Roper Architekten

Aktuell befindet sich der Neubau in der Ausschreibungsphase für Firmen, die die Skizzen des Bückeburger Architektenbüros realisieren wollen. Das angepeilte Datum für die Eröffnung soll Mitte Mai 2017 sein. „Wenn keine weiteren Verzögerungen dazukommen“, relativiert Ilka Osterwald. In einer Informationsbroschüre zum neuen „Kompetenzzentrum“ in Salzhemmendorf steht noch Herbst 2016 als Datum für die Fertigstellung.

Beim Aussehen der Filiale werden Glas und Ziegel dominieren. Außerdem wird es etwas an der Außenseite geben, was im Landkreis so noch nicht da ist – den ersten „Drive-in-Bankschalter“. Den Vorteil daran skizzieren Gellert und Osterwald in einem Beispiel: Wer nur kurz Geld abheben möchte, braucht nicht umständlich seine Kinder abzuschnallen oder gar bei sommerlichen Temperaturen im Auto zu lassen.



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