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Thüster kämpft für Ampel an der Ortsdurchfahrt Salzhemmendorf

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SALZHEMMENDORF. Rewe, Aldi, kik, die Sparkasse, das Rathaus und seit einiger Zeit auch die neue Volksbank liegen in Salzhemmendorf auf unterschiedlichen Seiten der Ortsdurchfahrt. Weil sich unweit dieser Versorgungs-Infrastruktur auch ein Seniorenheim befindet, überqueren öfter ältere Menschen die Straße. Ist deswegen nicht eigentlich eine Ampel notwendig, die gerade für gehbehinderte Leute und Kinder für mehr Sicherheit sorgen würde?

veröffentlicht am 17.05.2019 um 18:57 Uhr
aktualisiert am 17.05.2019 um 21:00 Uhr

Hier überqueren viele Fußgänger, vor allem Senioren, die Straße. Heinz Wecke fordert deshalb eine Ampel. Foto: Dana
Jens Spickermann

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Jens Spickermann Reporter / Newsdesk zur Autorenseite
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Mit einem Rollator könne man schließlich nicht so zügig wie ein junger Mensch über die Straße laufen, meint Heinz Wecke aus Thüste. Mit seinem Wunsch nach einer Fußgängerampel hat er sich deswegen in mehreren Schreiben an das Wahlkreisbüro des Landtagsabgeordneten Ulrich Watermann (SPD) gewandt. Eigentlich müsse eine Ampel an der Landesstraße 462 doch möglich sein, meint er. In Delligsen und Hohenbüchen – beide Orte liegen ebenfalls an der L 462 – sind nämlich im vergangenen Jahr Fußgängerampeln aufgestellt worden.

In Salzhemmendorf scheint sich die Situation allerdings schwieriger zu gestalten: Da die Bahnanlagen der Firma Rheinkalk parallel zur L 462 verlaufen, könne eine Fußgängerampel nur unter Einbeziehung der Gleisanlagenkreuzung realisiert werden. Das teilte Watermanns Wahlkreisbüro Wecke unter Berufung auf die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr mit.

Die Verkehrssituation sei im Zuge der Planung des angrenzenden Baugebietes Kalkröse im Jahr 2005 ausgiebig mit den beteiligten Behörden diskutiert worden. Eine Fußgängerampel sei aus technischen wie aus finanziellen Gründen nicht weiter in Betracht gezogen worden. Damit Fußgänger die Straße besser überqueren können, gebe es außerdem bereits eine Querungshilfe (ohne Ampel) in der Nähe der Sparkasse.

Ganz vom Tisch ist die Möglichkeit einer Fußgängerampel damit aber noch nicht: Damals sei vereinbart worden, das Fußgängerverhalten zu beobachten. Bei Bedarf könne der Flecken weiterhin auf eigene Kosten für eine Ampelquerung sorgen.

Die Gemeinde sieht allerdings keinen Bedarf für eine Fußgängerampel.

„Grundsätzlich ist die Querung für Fußgänger durch zwei Querungshilfen im Bereich des ,Kleinen Lahweges‘ gefahrlos möglich“, schreibt Bürgermeister Clemens Pommerening auf Nachfrage der Dewezet. Nachdem in den 1980er Jahren das Einkaufszentrum entstanden ist, das sich in den vergangenen Jahren auch auf die gegenüberliegende Straßenseite ausdehnte, habe – begünstigt durch die Erschließung des Baugebietes Kalkröse – die Fußgängerfrequenz zwar zugenommen. Aufgrund der räumlichen Gegebenheiten, insbesondere wegen der parallelen Führung der Bahnstrecke, seien jedoch keine baulichen oder technischen Maßnahmen hinsichtlich einer weiteren Querungshilfe möglich. Fußgänger sollten daher die vorhandenen Querungshilfen nutzen. Durch die zwischenzeitlich neu gebaute Volksbank stelle sich dieser Weg auch optisch attraktiver dar als zuvor. „Aufgrund der persönlichen Erfahrungen halte ich es derzeit für nicht notwendig, aus der Querungshilfe Kleiner Lahweg eine Fußgängerampel zu entwickeln“, teilt der Bürgermeister weiterhin mit.



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