weather-image
21°

Shd13/(198665714)

Oldendorf. Aufgrund der geringen Fahrbahnbreite in der Hagenstraße kommt es immer wieder zu brenzligen Situationen, bei denen Fahrzeuge auf den Gehweg oder die Grundstückseinfahrten ausweichen müssen, um aneinander vorbeizukommen. Extrem eng wird es, wenn sich zwei Schwerlastfahrzeuge begegnen. Die Fußgänger müssen sehen, wo sie bleiben. Eine weitere Gefahrenquelle für die Fußgänger sind Pkw, die mit überhöhter Geschwindigkeit durch die Hagenstraße fahren. Bereits im vergangenen Jahr hatten Anwohner der Hagenstraße auf die Probleme hingewiesen und an die Kommunalpolitiker appelliert, sich für die Verbesserung der Verkehrssituation einzusetzen. Mittlerweile hat Eckhard Füllberg die Gemeindeverwaltung Salzhemmendorf über das Problem unterrichtet und einen Vorschlag erarbeitet, der die Verkehrssituation in der Hagenstraße entschärfen soll. „Vorausgesetzt, der Vorschlag wird von den Behörden für umsetzbar erklärt und genehmigt“, betonte der Ortsbürgermeister in der Sitzung des Ortsrats Oldendorf. Sein Vorschlag, den er in einem Gespräch mit der Gemeinde besprochen hatte: Der Schwerverkehr, der aus Richtung Esbeck kommt, könnte von der Dorfstraße abgeleitet werden in die Hagenstraße und am Friedhof auf die B 1 abbiegen. Die Hagenstraße wäre für den Schwerverkehr somit nur in einer Richtung befahrbar, was durch eine Einbahnregelung ausgewiesen werden müsste. Der Schwerverkehr, der von der B 1 kommt und in Richtung Esbeck fahren will, muss dann, so Füllberg, an der Kreuzung (beim ehemaligen Chinesen) in die Dorfstraße abbiegen. „Demnächst soll eine Verkehrsschau stattfinden“, teilte der Ortsbürgermeister mit. Sein Vorschlag wurde mehrheitlich befürwortet. Die Befürworter halten diese Lösung für einen Kompromiss zur jetzigen Verkehrssituation mit dem Schwerlastverkehr. „Ganz aus dem Dorf verbannen können wir ihn nun mal nicht“, betonte Siegfried Müller (CDU). Über dieses Problem werde schon viele Jahre diskutiert. „Bislang immer ergebnislos“, so Helmut Schmiedekind (Grüne).

veröffentlicht am 24.02.2014 um 20:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 18:21 Uhr

270_008_6970860_lkcs102_2502.jpg

Autor:

Christiane Stolte
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Thomas Hampe, Christoph Strüver und Oliver Schöneberg von den „Aktiven Bürgern“ stimmten gegen den Vorschlag. Sie beanstandeten, dass sie über Füllbergs Gespräch mit der Gemeinde nicht informiert und somit übergegangen worden waren. „In der Ortsratssitzung im November hatten wir eine andere Vorgehensweise besprochen“, betonte Hampe. In das Gespräch sollten auch die Aktiven mit einbezogen werden. „Das ist nicht geschehen“, bedauerte Strüver. Die Spannungen zwischen den Aktiven und den anderen Ortsratsmitgliedern begannen bereits zu Beginn der Sitzung, als über das Protokoll der letzten Sitzung abgestimmt wurde. Mal war es ein Wort zu viel, mal zu wenig, mal ein „falsches“ Wort und mal sollte ein ganzer Absatz gestrichen werden, um nur einiges zu nennen. Das Hickhack um das Protokoll nahm beinahe eine halbe Stunde in Anspruch. Die im „Dorfkrug“ anwesenden Bürger rollten mit den Augen und schauten immer wieder auf ihre Uhr. Einige verließen sogar mittendrin die Versammlung. „Für Politik, die an den Bürgern vorbeigeht, ist mir meine Zeit zu schade“, urteilte nicht nur Iris Termer. Sie war gekommen, um sachliche Lösungsvorschläge zur Verkehrsberuhigung in der Hagenstraße zu hören, hatte sie gemeinsam mit Anwohner Jörg Ziegenmeyer damals doch dieses Thema angestoßen. Mit dem Vorschlag Füllbergs sind beide nicht zufrieden, da sie damals eine Tempo-30-Regelung für alle Fahrzeuge und eine Tonnenbeschränkung für den Schwerverkehr gefordert hatten. Diese Vorschläge seien nun leider weggewischt worden.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2019
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Weiterführende Artikel
    Anzeige

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt
    X
    Herzlichen Glückwunsch, Ihr Adblocker funktioniert!

    Wir verstehen, dass Sie nicht hier sind, um Werbung zu sehen.
    Aber Werbe- und Aboeinnahmen sind wichtig für unsere journalistische Arbeit.


    Unterstützen Sie unseren Qualitäts-Journalismus, indem Sie Ihren Adblocker deaktivieren
    oder sich mit einem gültigem Digital-Abo anmelden.

    Sie haben ein Digital-Abo? Hier anmelden!

    Noch kein Digital-Abo?