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Jugendspielmannszug feiert langjähriges Bestehen mit einem Konzert in der Mehrzweckhalle Lauenstein

Seit 40 Jahren melden sie sich musikalisch zu Wort

Lauenstein (gök). „Sein Bekanntheitsgrad geht weit über die Ortsgrenzen hinaus“, ist der Ortsbürgermeister von Lauenstein, Horst Wichmann, stolz auf den Jugendspielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr.

veröffentlicht am 13.03.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 15:21 Uhr

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70 Jugendliche fanden sich am ersten Übungsabend vor 40 Jahren am 6. März 1972 in der Ernst-Rudorff-Schule in Lauenstein ein. Ursprünglich wollten die drei größten Vereine des Ortes – MTV, Schützenverein und Feuerwehr – zusammen einen Spielmannszug gründen. Doch viele Köche verderben manchmal den Brei und so gründete die Feuerwehr alleine einen Jugendspielmannszug. Damit die 70 Jugendlichen gleich gemeinsam üben konnten, schaffte die Feuerwehr damals 40 Flöten und 38 Paar Trommelstöcke an, sodass es in der Schule gleich laut wurde. Heinrich Dörpmund, der kürzlich mit der Ehrennadel des Niedersächsischen Feuerwehrverbandes in Bronze ausgezeichnet worden war, übernahm anfangs die Leitung des neuen Zuges. Als Ausbilder stand ihm Rudolf Escher aus Hessisch Oldendorf zur Seite, der bereits ein erfahrener Musikausbilder war und so für den schnellen Fortschritt in der Truppe sorgte, denn im Mai 1972 sollte schon der erste Auftritt bei der Einweihung des neu gebauten Bergbades folgen. Nach zehn Jahren feierte der Spielmannszug sein zehnjähriges Bestehen mit 100 Mitgliedern. 1983 hatte der Spielmannszug bei einem Auftritt in Polle seine größte jemals erreichte Auftrittsstärke von 72 aktiven Spielern. Einen besonderen Erfolg feiert der Zug 1984. In Lehre wird er bei der Landesmeisterschaft der Junioren Niedersachsenmeister in der Spielmannszug-Klasse und Vizemeister in der Konzert-Klasse.

Seit 1987 führt Martina Hartmann-Kretschmer den Verein. Zur Förderung des Musikwesens beteiligte sich der Verein später an der Gründung des Gemeindemusikrings Salzhemmendorf. Während es auf der musikalischen Seite weiterhin sehr gut läuft, gibt es zum 40-jährigen Bestehen aber auch Sorgen beim Spielmannszug. Denn seit der Gründung übt der Spielmannszug in den Räumen der örtlichen Grundschule. Doch die drohende Schließung der Schule 2013 bedroht auch die Existenz des Musikzuges. Für Proben benötigt der Zug einen 50 bis 60 Quadratmeter großen möglichst leeren Raum. Dazu kommen dann noch mindestens drei weitere Räume für Proben mit den einzelnen Stimmen und der musikalischen Grundausbildung des Nachwuchses.

Durch das anstehende große Konzert am Samstag, 17. März, um 19.30 Uhr in der Mehrzweckhalle Lauenstein hofft der Verein auch, auf die räumlichen Probleme hinweisen zu können.

70 Jugendliche haben vor 40 Jahren erstmals im Lauensteiner Jugendspielmannszug gemeinsam geprobt.

Foto: gök



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