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Schweigend geht es in der Osternacht zur Quelle

Osterwald (haf). In diesem Jahr sprudelt das Petersbrunnenwasser besonders kräftig aus der Sandsteinmauer im Buchenwald wenige Meter unterhalb der Osterwaldbühne. Man sieht des Öfteren Menschen mit Kannen und Plastikgefäßen den Hang hinabsteigen, um dieses besondere Nass zu schöpfen. Sie kommen nicht nur aus dem Dorf Osterwald, sondern auch von auswärts. Und sie besuchen den Brunnen nicht nur, weil der Tee mit dem kristallklaren, weichen Quellwasser so gut schmeckt, sondern weil ihm noch andere Wirkungen zugeschrieben werden.

veröffentlicht am 02.04.2010 um 16:05 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 11:21 Uhr

CS Quelle
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Osterwald (haf). In diesem Jahr sprudelt das Petersbrunnenwasser besonders kräftig aus der Sandsteinmauer im Buchenwald wenige Meter unterhalb der Osterwaldbühne. Man sieht des Öfteren Menschen mit Kannen und Plastikgefäßen den Hang hinabsteigen, um dieses besondere Nass zu schöpfen. Sie kommen nicht nur aus dem Dorf Osterwald, sondern auch von auswärts. Und sie besuchen den Brunnen nicht nur, weil der Tee mit dem kristallklaren, weichen Quellwasser so gut schmeckt, sondern weil ihm noch andere Wirkungen zugeschrieben werden. Quellwasser aus dem Petersbrunnen bringt Schönheit und Glück, sagen die Mitglieder der Gruppe Petersbrunnen-Freunde, die vor mehr als 25 Jahren den fast vergessenen Brunnen wieder hergerichtet haben. Viele Jahre diente er den Bewohnern des „Kummerhuckens“ in Osterwald, den Glasmachern von der nahe gelegenen Glashütte, als Wasserstelle. Seit dem Ende des 18. Jahrhunderts trägt er den Namen des Glasschneiders Peter Keßler.
 In der Osternacht, nach dem Gottesdienst, wenn das Osterlicht angezündet war, begaben sich früher die Frauen vom Kummerhucken schweigend zur Quelle, wuschen sich das Gesicht, tranken einige Schlucke, füllten ihre Kannen, die sie schon in die Kirche mitgebracht hatten, und trugen sie schweigend nach Hause, um mit dem Wasser morgens den Tee oder den Kaffee zu bereiten.



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