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Standort in Oldendorf vorerst gesichert / Ausbau in Salzhemmendorf zu teuer

Schule im Saaletal bleibt erhalten

Salzhemmendorf/Oldendorf. Von einst vier Grundschulen in der Gemeinde Salzhemmendorf sollte langfristig nur noch eine übrig bleiben – jene direkt in Salzhemmendorf. Das sah bislang das Grundschulentwicklungskonzept vor. Mit nur einer Gegenstimme hatte sich der Gemeinderat vor mehr als vier Jahren für das Konzept ausgesprochen. Mit den ersten Schritten wurde denn auch schon begonnen. Die Schulen in Lauenstein und Wallensen gibt es nicht mehr. Der nächste Schritt sollte es sein, nun auch die Oldendorfer Grundschule im Saaletal zu schließen. Der Unterricht sollt sich fortan nur noch in Salzhemmendorf abspielen.

veröffentlicht am 02.01.2015 um 20:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 23:41 Uhr

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Autor:

von christian Göke
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Doch mit diesem Schritt wird es vorerst nichts. Der Gemeinderat passte das Grundschulentwicklungskonzept nun den aktuellen Gegebenheiten an. Und diese erfordern, dass die Grundschule im Saaletal vorerst weiter erhalten bleibt. Der Hintergrund: Damit künftig alle Grundschüler in Salzhemmendorf eine Grundschule besuchen können, müsste die Salzhemmendorfer Grundschule aufgrund der vorliegenden Geburtenzahlen dreizügig geführt werden. Problem: Die Räumlichkeiten in Salzhemmendorf erlauben nicht, dass die Schule dreizügig wird. Ein entsprechender Umbau würde Kosten in Höhe von mehr als einer Million Euro verursachen und passt somit auch nicht ins Budget der Kommune. Ergebnis: Eine weitere Reduzierung der Grundschulen auf nur noch einen Standort ist unter diesen Umständen derzeit nicht möglich. Die Oldendorfer Grundschule im Saaletal bleibt somit vorerst erhalten.

Nach dem Antrag der Aktiven Bürger soll in Zukunft einzig die Entwicklung der Schülerzahlen den Fortgang bei der Grundschulentwicklung bestimmen. Bei den Ratsmitgliedern fand der Vorschlag Zustimmung. Walter Kramer (SPD) betonte, dass die Entwicklung zukünftig weiter beobachtet und auch Kontakt zu den Eltern gehalten werde. „Damit wird der Status quo erhalten“, so der Sozialdemokrat. Auch Thomas Hampe (Aktive Bürger) zeigte sich nach der Beschlussfassung zufrieden. Aus seiner Sicht hätten die Eltern jetzt Planungssicherheit, weil man durch die Geburtenzahlen frühzeitig wüsste, ob für beide Grundschulen genügend Schüler vorhanden sind. Die Schülerzahlen werden von nun an alle zwei Jahre ermittelt und auch für die nächsten sechs Jahre abgeglichen, bevor es in der Sache weitergeht.

Nachdem die Grundschulen in Lauenstein und Wallensen inzwischen geschlossen sind, wird die Grundschule im Saaletal in Oldendorf vorerst erhalten bleiben.gök



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