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BWG-Ratsherr fordert Entscheidung

Schulanbau? Stenger will nicht warten

Salzhemmendorf. Um den betroffenen Eltern die Sicherheit zu geben, dass „der Schulstandort Oldendorf in jedem Fall bis 2018 nicht gefährdet ist“, hat BWG-Ratsmitglied Udo Stenger einen Antrag formuliert, der in der Ratssitzung in der kommenden Woche behandelt werden soll. Die Politik soll beschließen, „keine weiteren Maßnahmen durch die Verwaltung einzuleiten, um den Schulstandort Salzhemmendorf als vollen dreizügigen Schulstandort auszubauen“.

veröffentlicht am 10.06.2013 um 21:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 11:21 Uhr

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Dieser Wortlaut sei bewusst eine Abänderung des Beschlusses vom März 2011 zur Schließung der Grundschule Oldendorf. Weiterhin soll der Gemeinderat die Entwicklung der Geburtenzahlen beobachten, um danach aus gesicherten Daten im Jahre 2017/18 eine neue, endgültige Entscheidung über den Zeitpunkt der Schulschließung der Grundschule Oldendorf zu treffen. Stenger: „Bis zum 10. Juni 2013 sind erst 13 Kinder im Flecken geboren, zum gleichen Stichtag waren es 2011 bereits 32 und 26 Kinder im Jahr 2012.“

Stenger will mit seinem Antrag die „politischen Konsequenzen“ aus der vorgestellten Studie zum Grundschulstandort Salzhemmendorf (wir berichteten) gezogen wissen. Im Grundschulentwicklungskonzept war beschlossen worden, dass die künftige Grundschule Salzhemmendorf dreizügig sein soll. Wenn die Dreizügigkeit gemeindeweit erreicht ist, soll diese Schule zur Verfügung stehen.

Nach gegenwärtigen Prognosen wird die Dreizügigkeit spätestens im Jahr 2018 erreicht. Außerdem sei die Grundschule Oldendorf zu schließen, „wenn die Zweizügigkeit dauerhaft nicht mehr gewährleistet ist; die Einstellung des Unterrichtsbetriebes mit Beginn der Sommerferien 2018 ist beabsichtigt“.

Stenger meint nun: „Will man diesen Beschluss umsetzen, sind aufgrund der Tatsache, dass die Zweizügigkeit schon im Jahre 2013 nicht mehr dauerhaft gewährleistet ist, bereits heute notwendige Maßnahmen zu treffen, um die Grundschule zwischen 2015 und 2018 aufzulösen und die schulpflichtigen Kinder an einem anderen Schulstandort zu beschulen.“

Aufgrund der Diskussionen zwischen den Fraktionen und auch im Zusammenhang mit verschiedenen Tagesordnungspunkten im Gemeinderat in den letzten gut zwei Jahren nach dem Beschluss vom März 2011, sei nicht daran gedacht, derzeit notwendige Maßnahmen – „Grundstückskauf, Bauplanungen in Auftrag geben, Diskussionen mit den betroffenen Eltern zu führen“ – vorzunehmen.

Hinzu komme, so Stenger weiter, dass im Ergebnisbericht der Studie für „Wandel gestalten – Schulversorgung anpassen“ die Feststellung getroffen ist, „dass es sinnvoll sein könnte, sorgfältig abzuwägen im Hinblick auf den befristeten Erhalt des Standortes Oldendorf, bevor man den Standort Salzhemmendorf als vollen dreizügigen Schulstandort ausbaut“ (im Konzept ist von einer Zwischenlösung die Rede, Anmerkung der Redaktion).

Diese Abwägung habe die BWG im Rat bereits vorgenommen „und ist zum Ergebnis gekommen, derzeit keine Maßnahmen zu treffen, um den Grundschulstandort Salzhemmendorf mit über 1 Million Euro zu einem vollen dreizügigen Schulstandort auszubauen und die Grundschule Oldendorf zwischen 2015 und 2018 zu schließen“.

Stenger geht davon aus, dass die übrigen Fraktionen im Gemeinderat „aus unterschiedlichen Gründen und Begründungen derzeit und auch in den nächsten Monaten keine beschlussreifen Entscheidungen treffen wollen“, und daher stellt die BWG den Antrag. hen



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