weather-image
15°

Nostalgischer Charme rührt 4000 Besucher des Ockenser Weihnachtsmarkt / Scheunencafé ein Publikumsmagnet

Schmetternde Trompete für freie Lakota-Indianer

Ockensen (gök). Bereits zum vierten Mal lockte der nostalgische Weihnachtsmarkt der Mosterei Ockensen in der Adventszeit die Leute hinter dem Ofen vor. Das Paar Olaf Seifert und Constanze Wittig betreiben seit einigen Jahren erfolgreich die Mosterei und das anliegende Scheunencafé. Diesmal hat die Vorbereitungszeit rund zwei Wochen gedauert, da zeitgleich auch noch der Stand beim Weihnachtsmarkt in Hämelschenburg betreut werden musste, berichten sie.

veröffentlicht am 08.12.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 17:21 Uhr

270_008_4213772_lkcs101_09.jpg
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Während andere Weihnachtsmärkte zu reinen Kommerzveranstaltungen mutiert seien, achten die Betreiber in Ockensen auf das weihnachtliche Flair. So wurde der Innenhof liebevoll dekoriert und selbst an Boden-Deko – Rindenmulch war großflächig verteilt – wurde gedacht.

Die meisten der über 30 Standbetreiber waren Hobbyaussteller und luden zum Träumen und Verweilen ein. Und für jeden Geschmack war etwas dabei. Das Sortiment war umfangreich. Die Besucher des Marktes konnten Laubsägearbeiten, Tonarbeiten oder Bastelsachen erstehen. Für die Kinder war ein altes Kinderkarussell aufgestellt, welches für den richtigen nostalgischen Charme sorgte und bei den Kinder gut ankam.

Auch musikalisch gab es einige Highlights. Unter anderem spielte ein kleines Drehorgelorchester, das seine Stücke zum Besten gab. Besonders romantisch waren die Trompetenlieder, die der zwölfjährigen Henrik von der Ende intonierte. Das Geld, das der Junge aus Minden von den Gästen bekam, sammelte er als Spenden für einen besonderen Zweck. Der gesamte Erlös kommt den Lakota-Indianer zu Gute und soll sie in ihren Unabhängigkeitsbestreben unterstützen.

Sehr beliebt war bei den rund 4000 Besuchern an den drei Tagen das Café im Kuhstall. Es wird gerade umgebaut, denn es soll bald das Scheunencafé mit viel Platz und neuen Sanitäranlagen erweitern. Neben dem Mostfest ist der Weihnachtsmarkt die zweite große Veranstaltung in dem kleinen Ort an der Saale. Und viele Ockenser sichern daher Jahr für Jahr ihre Unterstützung zu. Die Feuerwehr etwa. Sie ist damit betraut, den Verkehr zu regeln. Aber auch Vereine und Bürger packen bei den Vorbereitungen mit an. Sie helfen beim Aufbau der kulinarischen Ständen. Ein Blick auf den Parkplatz verriet etwas über die Popularität des Weihnachtsmarktes: langen Autoreihen mit den verschiedensten Kennzeichen zeugten davon, dass aus allen Winkeln Niedersachsens Besucher den Weg in das beschauliche Ockensen gefunden hatten.

Der zwölfjährige Henrik von der Ende aus Minden war extra angereist. Auf seiner Trompete spielte er weihnachtliche Lieder. Das Geld, das er einspielte spendet er den Lakato-Indianern. Das nostalgische Karussell sorgte für den historischen Charme.

Fotos: gök



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2019
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Weiterführende Artikel
    Anzeige

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt