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Betreiber des Kalksteinbruchs Bisperode will mineralische Abfälle verfüllen

Salzhemmendorf lehnt Deponiepläne ab

Salzhemmendorf/Lauenstein. Direkt betroffen ist der Flecken Salzhemmendorf eigentlich nicht – zumal nur auf der anderen Ithseite mit Blick auf Bisperode ein Steinbruch betrieben wird. Die genehmigte Abbaumenge ist nach Angaben der Hannoverschen Basaltwerke GmbH & Co. KG in den nächsten ein bis zwei Jahren erschöpft. Deshalb hat das Unternehmen beim Staatlichen Gewerbeaufsichtsamt Hannover nun die Errichtung einer sogenannte DK1-Deponie beantragt. Die Genehmigung zu einer DK0-Deponie ist bereits erteilt worden. Das heißt, dass dort schon Bauschutt und Boden gelagert werden dürfen. Eine DK1-Deponie würde dagegen auch die Deponierung von mineralischen Abfällen erlauben. Anders als zu der DK0- würde eine DK1-Deponie dann auch über eine mineralische Basisabdichtung und ein Sickerwasserdränagesystem verfügen müssen. Doch in der Salzhemmendorfer Mehrheitsgruppe aus SPD, Grünen und Eckhard Renziehausen-Philipps (FWS) ist die Überzeugung gereift, dass man einer DK1-Deponie nicht zustimmen sollte. Erich Weber (SPD) etwa vertraut der Firma nicht. Schon in den vergangenen Jahren sei aus seiner Sicht Vertrauen missbraucht worden. Beispielsweise sei das Abbaugebiet ohne Genehmigung eigenmächtig vergrößert worden, wodurch im Ith eine noch größere „Wunde“ entstanden sei. Probleme sieht er zudem in dem Umstand, dass bei mangelhafter Absicherung die mineralischen Abfälle das Trinkwasser gefährden könnten. Lauenstein beziehe sein Trinkwasser bekanntlich aus den Ithquellen.

veröffentlicht am 14.11.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 02:21 Uhr

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